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Moderne Optik: So könnte das Bürger- und Jugendzentrum im Ortsteil Stein aussehen. Der Siegerentwurf wurde im Herbst 2018 gekürt. 

Probebohrungen

Bürgerhaus in Stein: Grundlagenermittlung für die Statik

  • Doris Schmid
    vonDoris Schmid
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Die Planungen für das Bürgerhaus in Geretsried-Stein machen Fortschritte: Für Probebohrungen rückte ein Bagger auf dem Gelände des Jugendtreffs Ein-Stein an.

Geretsried – „Es geht bei den aktuellen Probebohrungen darum, die reale Zusammensetzung des Baugrundes zu ermitteln“, erklärt Thomas Loibl, Pressesprecher der Stadt Geretsried. Dabei handle es sich um ein routinemäßiges Vorgehen, das bei jedem Bauvorhaben in dieser Planungsphase notwendig sei. „Gewissermaßen eine Grundlagenermittlung für die Statik, Fundamente und Untergeschoss.“

Planung stammt von Nova Architekten

Der Jugendtreff soll durch ein Jugend- und Bürgerhaus ersetzt werden. Die prämierte Planung stammt vom Münchner Büro Nova-Architekten. Sie setzten die Vorgabe der Stadt am besten um: Jugendzentrum und Bürgerhaus sollen unter einem Dach für sich allein funktionieren, sich aber auch gemeinsam nutzen lassen.

Kostenberechnung wohl nach der Sommerpause

Noch immer ist das Projekt in der Vorplanung, in Abstimmung mit Architekten, Fachplanern und späteren Nutzern, dem Trägerverein Jugend und Sozialarbeit Geretsried. Loibl: „Zu dieser sogenannten Leistungsphase 2 gehört auch die Erarbeitung einer Kostenschätzung für das Vorhaben.“ Sobald diese Ergebnisse vorliegen, sollen sie im Stadtrat präsentiert werden.“ Der Pressesprecher schätzt, dass das noch vor der Sommerpause passiert. „Im Anschluss daran erfolgt als nächste Leistungsphase die Entwurfsplanung mit Kostenberechnung.“

Corona wirkt sich auch aufs Bürgerhaus aus

Natürlich ging die aktuelle Corona-Krise auch an diesem Projekt der Stadt nicht spurlos vorüber. „Die Pandemie wirkt sich derzeit insofern auf die Planungen aus, dass Besprechungen mit den Beteiligten seit März in anderer Form stattfinden müssen“, sagt Loibl. „Die Kollegen nutzen dabei, wie in diesen Tagen ja häufig üblich, bevorzugt die Möglichkeiten, die Telefon- oder auch Videokonferenzen bieten.“  

nej

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