+
Breite Glasfront: Vom Isaraustadion aus kann man direkt ins Geretsrieder Hallenbad schauen. Das haben unbekannte Männer vergangene Woche getan.

Stadt greift durch

Nach Gaffer-Vorfall: Hallenbad bekommt Sichtschutz

Geretsried - Das Hallenbad in Geretsried bekommt einen Sichtschutz. Grund ist der Gaffer-Vorfall: Junge Männer haben Frauen beim Schwimmtraining beobachtet.

Die Stadt Geretsried wird an der Südseite ihres Hallenbads einen Sichtschutz anbringen. In den nächsten Tagen gebe es vor Ort eine Besprechung, sagt Bürgermeister Michael Müller auf Nachfrage. „Wir schauen, wie wir verhindern können, dass Leute dort reingaffen.“

Vergangenen Donnerstag hatten wie berichtet mehrere junge Männer, mutmaßlich Flüchtlinge, durch die Glasfront in die Schwimmhalle gestarrt und junge Frauen beim Training beobachtet. Eine der Sportlerinnen wandte sich in einem Brief an den Bürgermeister und schilderte ihren Unmut und ihre Ängste. Wie der Sichtschutz aussehen wird, ist laut Müller noch offen. Denkbar wäre das Aufstellen eines Zauns oder das Bekleben der Scheiben.

dor

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Die Schicksale hinter den KZ-Nummern
22 Kurzbiografien von ehemaligen KZ-Häftlingen sind aktuell im Museum der Stadt Geretsried in einer Sonderausstellung zu sehen. „Namen statt Nummern“ lautet der Titel. …
Die Schicksale hinter den KZ-Nummern
Arbeitskreis präsentiert Heft über Planung und Bau
Der Dritte im Bunde hat es leider nicht mehr erlebt: Im August 2016, mitten in der Arbeit am zweiten Heft der achtteiligen Serie „Zwei Munitionsfabriken im …
Arbeitskreis präsentiert Heft über Planung und Bau
HSG-Männer steigen in die Bezirksliga auf
Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Spieler lagen sich in den Armen, die gut 300 Fans hatte es schon in den Minuten zuvor nicht mehr auf ihren Sitzplätzen …
HSG-Männer steigen in die Bezirksliga auf

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion