Eingepackte Weihnachtsgeschenke liegen bereit.
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Eingepackte Päckchen (Symbolfoto)

Vorsitzender Meinl kündigt Rückzug an

Geretsried: Heuer kein Käse aus Frankreich

Der Partnerschaftsverein Geretsried-Chamalières muss seinen Warentausch in der Adventszeit absagen. Schuld ist die Corona-Pandemie.

Geretsried – Es ist eine schöne Tradition: Jedes Jahr bietet der Partnerschaftsverein Geretsried-Chamalières Käse und Wein aus der Auvergne an. Heuer sollte es auch erstmals auf dem Marché de Noêl in Chamalières bayerische Spezialitäten geben. Der Austausch ist angesichts der Corona-Pandemie allerdings nicht möglich.

„Leider sind die Regelungen in Frankreich aufgrund der hohen Ansteckungszahlen erheblich strenger als in Deutschland“, teilt Vereinsschriftführerin Edith Peter mit. So sei es den beiden Partnerschaftskomitees unmöglich, die Waren zu besorgen und nach Chamalières beziehungsweise Geretsried zu bringen.

Aus diesem Grund muss heuer auch der gewohnte kostenlose Austausch von Weihnachtsgeschenken zwischen Geretsried und Chamalières ausfallen. Der Wunsch der beiden Komitees ist dennoch, dass die deutsch-französischen Freundschaften bestehen bleiben – per Telefon oder schriftlichen Weihnachtsgrüßen. Peter: „Wenn wir länderübergreifend zusammenhalten und uns an die Regeln halten, können wir uns hoffentlich im nächsten Jahr in Geretsried wieder treffen.“

Nächstes Jahr möchte der Verein auch seine Mitgliederversammlung nachholen, die diesen Sommer abgesagt werden musste. Geplant ist diese für Donnerstag, 28. Januar. Es stehen Veränderungen an: Vorsitzender Gerhard Meinl und sein Stellvertreter Dr. Detlev Ringer stellen ihre Ämter zur Verfügung. Wer sich im Partnerschaftsverein engagieren will, ist herzlich willkommen. Weitere Infos bei Edith Peter, E-Mail psv-ger-cha@web.de, oder Gerhard Meinl, E-Mail gerhard.a.meinl@t-online.de. 

sw

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