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Geretsried: Instrumentenhersteller Buffet Crampon unterstützt den Konzertverein Isartal

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Spende von Buffet Crampon an den Konzertverein Isartal: (v. li.) Geschäftsführer Volkmar Kühle mit Ruth Lackner und Dr. Wolfgang Lackner vom Konzertverein.
Spende von Buffet Crampon an den Konzertverein Isartal: (v. li.) Geschäftsführer Volkmar Kühle mit Ruth Lackner und Dr. Wolfgang Lackner vom Konzertverein. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Trotz der Corona-Pandemie sieht sich der Instrumentenhersteller Buffet Crampon gut aufgestellt. Mit einer Spende unterstützt das Geretsrieder Unternehmen den Konzertverein Isartal.

Geretsried – Die Musikbranche ist einer der am stärksten durch Corona gebeutelten Wirtschaftsbereiche seit Beginn der Pandemie. Davon sei auch Europas größter Hersteller für Blasinstrumente, die Buffet Crampon Gruppe (ehemals Wenzel Meinl), betroffen, sagt Volkmar Kühne, Marketingchef und Prokurist der Niederlassung am Seniweg in Geretsried. Doch dank der internationalen Ausrichtung und der weltweiten Beliebtheit der angebotenen Blasinstrumente habe das Unternehmen die herausfordernde Zeit bisher gut gemeistert. Deshalb unterstützt Buffet Crampon den Konzertverein Isartal mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro. „Gerade die privaten kulturellen Vereine kämpfen um ihre Existenz und haben nur wenig Möglichkeiten zur Kompensation“, erklärte Kühnle bei der Scheckübergabe an den Vorsitzenden des Fördervereins Freunde des Konzertvereins Isartal, Dr. Wolfgang Lackner.

Künstler sehr entgegenkommend

Der nahm das Geld gerne entgegen. Wegen Corona hätten etliche Konzerte der Reihe „Klassik pur im Isartal“ ausfallen müssen, sagte Lackner. Zuletzt hätten der Förderverein und der Konzertverein gemeinsam beschlossen, dass Auftritte mit nur einem Viertel der üblichen Anzahl an Besuchern, wie die aktuellen Hygieneregeln es vorschreiben, sich nicht lohnten. „Mit der Hälfte an Publikum ging es. Teilweise gaben wir zwei Konzerte hintereinander. Die Künstler waren da sehr entgegenkommend“, so Lackner. Überdies sei ein Konzert gestreamt worden. Ein echter Genuss sei so ein virtuelles Klassik-Konzert aber nicht und zudem technisch sehr aufwendig.

Neues Programm mit ausgefallenen Konzerten

2022 plant der Verein nun, einige ausgefallene Konzerte ins neue Programm aufzunehmen. Weil man Abonnenten verloren habe, wolle man mit Flyern und verstärkt in den sozialen Medien für die Reihe „Klassik pur“ werben. „Wir möchten auch Jüngere und Familien erreichen“, sagte Schatzmeisterin Ruth Lackner. Sie erinnerte an die erfolgreichen Darbietungen von „Peter und der Wolf“ und „Karneval der Tiere“ für Kinder. Die 1500 Euro von Buffet Crampon wolle man unter anderem für Werbemaßnahmen ausgeben.

Volkmar Kühnle führte die Gäste zum Abschluss durch die Firmenräume. Gerhard Meinl hat die von seinem Vater Anton Meinl gegründete Firma Wenzel Meinl vor einigen Jahren an den größten Hersteller von Blasinstrumenten in Europa mit Hauptsitz in Mantes-laVille, in der Nähe von Paris, verkauft. Meinl ist noch Anteilseigner. Das Unternehmen wurde 1825 gegründet und verbindet erfolgreich Tradition und Innovation bei der Herstellung von Holz- und Blechblasinstrumenten.

25 Mitarbeiter in Geretsried

Rund 460 der weltweit circa 900 Mitarbeiter bauen in Deutschland handgemachte Blasinstrumente aller Art – von der Klarinette bis zur Tuba. Am Standort Geretsried arbeiten 25 Mitarbeiter. Renommierte Künstler wie die Berliner, Wiener oder New Yorker Philharmoniker bis hin zu Ernst Hutter & die Egerländer Musikanten, aber auch viele Hobbymusiker wie die Mitglieder des Konzertvereins Isartal, zählen zu den Kunden des Instrumentenherstellers.

Tanja Lühr

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