Jugendliche kommen gerne in das Jugendzentrum Saftladen in Geretsried. (Symbolfoto)
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Jugendliche kommen gerne in das Jugendzentrum Saftladen in Geretsried. (Symbolfoto)

Hygieneschutz und Masken sind verpflichtend

Jugendhäuser nehmen Betrieb wieder auf: Saftladen und Ein-Stein öffnen am Dienstag

  • Volker Ufertinger
    vonVolker Ufertinger
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Gute Nachrichten für Jugendliche in Geretsried: Ein-Stein und Saftladen dürfen wieder öffnen. Die Jugendzentren mussten bislang wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben.

Geretsried – Seit Anfang Dezember, also dreieinhalb Monate, mussten das Jugendzentrum Saftladen und der Jugendtreff Ein-Stein geschlossen bleiben. Das wird sich am Dienstag ändern, beide Jugendhäuser öffnen wieder – freilich mit Maskenpflicht und unter Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen.

Wie Rudi Mühlhans, Geschäftsführer des Trägervereins Jugend- und Sozialarbeit Geretsried mitteilt, hat sich der Trägerverein „in den vergangenen Wochen mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass junge Menschen in diesen herausfordernden Zeiten zu ihrem Recht kommen“. Mit der Veröffentlichung der zwölften bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung können Jugendhäuser nun wieder öffnen. „Auf dieser rechtlichen Basis wurde bereits in der Zeit von Juni bis November 2020 gearbeitet. Seinerzeit war die Zulässigkeit rechtlich überprüft und vom Landratsamt auch gegenüber der Polizei bestätigt worden“, so Mühlhans in einer Presseerklärung. Die Öffnung ist von der Sieben-Tage-Inzidenz abhängig. Der Wert muss laut Verordnung unter 100 liegen. Das ist im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen der Fall. Hier lag er am Sonntag bei 44,6.

Dennoch gelten weiterhin die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. „Selbstverständlich werden aus Gründen der Nachverfolgung von Kontakten die Daten der Besucher datenschutzkonform erfasst und später gelöscht“, so Mühlhans. „Zudem gelten aktualisierte Hygieneschutzkonzepte und Maskenpflicht.“ Zugelassen sind für Besucher und Mitarbeiter ausschließlich FFP-2 und OP-Masken, die mitzubringen sind. Sollte die Inzidenz über 100 steigen, müssten die Einrichtungen der außerschulischen Bildung „leider wieder geschlossen werden“.

Mühlhans versichert: „An oberster Stelle steht in dieser Zeit selbstverständlich der Gesundheitsschutz.“ Aus diesem Grund sei die strikte Einhaltung der Schutzmaßnahmen wichtig. Die Verantwortlichen appellieren daher an alle, sich der Verantwortung bewusst zu sein und an die geltenden Regeln zu halten. Außerdem weist der Trägerverein darauf hin, dass bis einschließlich diesen Montag, 15. März, noch die die Online-Befragung „Meine Stimme zu Corona“ läuft.  vu

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