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Ein Dankeschön an die Firma Krämmel: Asylkoordinatorin Suzan Jarrar, Stadträtin Sonja Frank, Krämmel-Mitarbeiter Uwe Schenk sowie die Helferinnen der Kleiderkammer, Isobel Muir Ruckstuhl und Gerda Pfitzner. 

Asylhelfer suchen Lager und langfristige Lösung

Kleiderkammer zieht um

Geretsried – Anfang April müssen die Umzugskartons gepackt sein: Die Kleiderkammer für Asylbewerber zieht in den so genannten City-Treff an der Adalbert-Stifter-Straße um. 

Seit Oktober war die Sammelstelle im ehemaligen Schlecker-Markt am Karl-Lederer-Platz untergebracht. Nun wird die Häuserzeile im Besitz der Familie Krämmel abgebrochen. „Am 4. April werden Wasser, Strom und Gas abgestellt“, erklärt Uwe Schenk, zuständig für die Bestandsimmobilien des Bauunternehmens Krämmel. Im Juni oder Juli beginnen die Vorbereitungen für den Abbruch.

Die neuen Räume beim früheren Kino an der Adalbert-Stifter-Straße werden ebenfalls von Krämmel zur Verfügung gestellt. Allerdings ist die Fläche nur halb so groß wie bisher. Deshalb suchen die Helfer noch einen Lagerraum. „Auch eine trockene Garage würde helfen“, erklärt Stadträtin Sonja Frank, Referentin für Soziales und Integration. „Oft bekommen wir sehr viele Sachen auf einmal und können sie nicht annehmen. Zwei Wochen später werden sie jedoch händeringend gebraucht.“ Hinzu kommt: Auch die Unterbringung an der Adalbert-Stifter-Straße ist nur eine Lösung auf Zeit. Uwe Schenk schätzt, dass die Kleiderkammer dort mehr als ein halbes Jahr bleiben kann. „Wir werden aber rechtzeitig schauen, wo etwas frei ist, um einen nahtlosen Übergang zu schaffen.“

Bis zum Umzug bleibt die Kleiderkammer geöffnet, es werden aber vorerst keine Sachspenden mehr angenommen. „In der neuen Unterkunft dann wieder gerne“, wirbt Suzan Jarrar, Asylkoordinatorin der Stadt, schon jetzt um Unterstützung. 

Sabine Hermsdorf

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