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Felix Leipold ist Mitglied des Jugendrats.

Jugendrat will Bewusstsein von Haltern schärfen

Lästige Hinterlassenschaften von Hunden

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Geretsried - Jugendrat Felix Leipold appelliert an alle Hundehalter, den Dreck ihrer Vierbeiner wegzuräumen.

„In Stein und im Musikerviertel ist es besonders schlimm“, sagte Felix Leipold. „Dort laufe ich Slalom.“ Der Grund dafür sind die Hinterlassenschaften von Hunden. Der Jugendrat forderte in der jüngsten Sitzung des Gremiums „saftige Strafen“ für Hundehalter, die die Haufen ihrer Tiere nicht wegräumen. „Durch das unverantwortliche Verhalten ihrer Besitzer verlieren die Vierbeiner allmählich ihren guten Ruf“, echauffierte sich der junge Mann.

Leipold schilderte in der Sitzung ausführlich, wo er im Geretsrieder Stadtgebiet überall Bekanntschaft mit den Hinterlassenschaften von Hunden macht und wie er sich regelmäßig darüber ärgert. „Leider liegt es nicht in der Macht des Hundes, ob seine Rückstände aufgehoben werden, sondern in der der Besitzer“, sagte Leipold. Er appellierte an die Hundehalter, „sich die Mühe zu machen, den Dreck wegzuräumen“. Kotbeutelspender gebe es nur an ein paar wenigen Stellen in der Stadt. „Vielleicht brauchen wir auch einfach mehr Bello-Tüten“, meinte er. Als Positiv-Beispiele führte Leipold die Nachbarkommunen Königsdorf und Bad Tölz an. „Da funktioniert das. Da liegt nicht ein Hundehaufen auf dem Weg“, behauptete der Jugendrat.

Stadtjugendpflegerin Sonja Schütz berichtete, dass es in der Stadt eine Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung von öffentlichen Straßen und die Sicherung von Gehbahnen im Winter gibt. Wer dagegen vorsätzlich oder fahrlässig verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Derjenige kann mit einer Geldbuße von bis zu 500 Euro belangt werden. „Aber wie weise ich das nach? Das ist der Punkt“, verdeutlichte Schütz. „Die Leute müssen das kapieren, und das ist das Schwierige“, ergänzte Heidi Dodenhöft, Jugendreferentin des Stadtrats.

Das Gremium will Leipolds Ansinnen unterstützen und sich nun eine Aktion überlegen, um das Bewusstsein von uneinsichtigen Hundehaltern zu schärfen: „Wir wollen mal schauen, wie das andere machen.“ 

nej

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