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Spaß im Ehrenamt: Der wiedergewählte Vorstand des Mütterzentrums mit (v. li.) Erster Vorsitzender Andrea Schimpf, Teamleiterin Steffi Passarge, Schriftführerin Melanie Kube, Zweiter Vorsitzender Ulli Windmeier und Schatzmeisterin Sandra Stelzig. 

Einrichtung braucht mehr Platz

Mütterzentrum soll im Sommer renoviert werden

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Das Mütterzentrum ist zur wichtigen Einrichtung in Geretsried geworden. Der Platz ist allerdings begrenzt. Deswegen steht eine große Renovierungsaktion an.

Geretsried – Dem Geretsrieder Mütterzentrum stehen spannende Zeiten bevor. Der Verein will die Räume in der ehemaligen Hausmeisterwohnung an der Adalbert-Stifter-Straße im Sommer renovieren und hofft zudem auf einen Anbau in Richtung Garten für ein Spielecafé. 200 000 Euro hat der Stadtrat dafür im Haushalt bereitgestellt. „Unser großer Wunsch wäre, unser 30-Jähriges nächstes Jahr mit dem Anbau zu feiern“, sagt die kürzlich wiedergewählte Vereinsvorsitzende Andrea Schimpf.

Die 100 Quadratmeter große Wohnung auf der Rückseite des ehemaligen Schulgebäudes stellt die Stadt kostenlos zur Verfügung. „Die Nebenkosten tragen wir selbst“, erklärt Schimpf. Seit über 20 Jahren ist das 1990 gegründete Mütterzentrum dort beheimatet. Mit inzwischen 236 Mitgliedsfamilien ist es allerdings eng geworden. „Mit einem zusätzlichen Raum könnten wir die Räume etwas umverteilen.“ Schimpf würde sich freuen, könnte dieser in der zweiten Jahreshälfte geschaffen werden. Parallel dazu müssten das große und das kleine Spielzimmer, die Wohnküche und die Flure gestrichen werden. „Hoffentlich packen viele Mitglieder mit an“, sagt die Vorsitzende

Aktuell besteht das Team aus 28 Müttern und zwei Vätern. Neben der Planung der Renovierungsaktion kümmern sie sich um das laufende Programm. Erste Anmeldungen für die Vorkindergartengruppe „Sonnenkäfer“ sowie das Ferienprogramm für Grundschulkinder im Sommer liegen bereits vor. Beide Angebote gehören neben dem Dschungelland, einer offenen und flexiblen Kinderbetreuung, zu den beliebtesten Angeboten im Mütterzentrum, berichtet Schimpf. Die Vorsitzende freut sich auch auf den Familienflohmarkt am 14. September, der zum dritten Mal stattfindet. „Besonders ist dabei, dass Kinder und Jugendliche keine Standgebühren zahlen müssen.“

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Ein Angebot musste das Mütterzentrum vergangenes Jahr allerdings einstellen. Als Ersatz für das Café International im Pfarrheim Maria Hilf, dass der Asylhelferkreis 2017 aufgegeben hatte, richtete das Mütterzentrum einen Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische ein. Die ersten drei Treffen des Cafés International wurden zwar sehr gut angenommen, dann hat es laut Schimpf aber plötzlich nicht mehr funktioniert. „Die Nachfrage und der Bedarf scheinen nicht da zu sein“, so die Vorsitzende.

Die Helfer des Mütterzentrums bieten das Programm ehrenamtlich an. Für 2761 ihrer geleisteten Stunden konnte der Verein eine Aufwandsentschädigung auszahlen, die mit Fördermitteln der Regierung von Oberbayern unterstützt wird. „Zusätzlich wurden weitere 1100 Stunden rein ehrenamtlich erbracht“, berichtet Schimpf.  sw

Infos im Internet:

www.muezeger.de

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