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Seit 1988 in der Spur: Der Pistenbully der Stadt Geretsried leistet jeden Winter treuen Dienste – trotz seines hohen Alters. Das Foto zeigt den Oldtimer mit Loipenwart Thomas Schieder.

Wintersport

Neuer Pistenbully für die Loipen der Stadt

Weil es für die alte Maschine keine Ersatzteile mehr gibt, will sich die Stadt ein neues Loipenspurgerät anschaffen. Kostenpunkt : 100 000 Euro. 

Geretsried – 31 Jahre hat der Pistenbully der Stadt Geretsried auf dem Buckel. Damit gilt das Fahrzeug offiziell als Oldtimer. Weil es vom Hersteller keine Ersatzteile mehr für das Vehikel gibt und es jederzeit den Geist aufgeben kann, will die Kommune ein neues anschaffen. Kostenpunkt: 100 000 Euro.

Die Langlaufloipen auf Geretsrieder und Königsdorfer Flur sind im Winter ein beliebtes Ziel für Freizeitsportler. Über 30 Kilometer stehen den Langläufern zur Verfügung. Die Pflege der Loipen übernimmt laut Werner Rampfel der Maschinenring. Jetzt sei die Raupe „in die Jahre gekommen“, sagte der Rathausmitarbeiter im Sportausschuss. „Seit einer Saison bekommen wir keine Ersatzteile mehr.“ Da sei Improvisationstalent gefragt. Rampfel geht davon aus, dass man die nächste Saison noch mit dem alten Pistenbully schaffen wird. Aber man wolle sich nicht darauf verlassen. Deshalb will die Verwaltung für zirka 100 000 Euro ein neues Fahrzeug anschaffen.

Christos Saridis (SPD) wollte wissen, ob es auch elektrisch betriebene Pistenbullys gibt. „Nicht in absehbarer Zeit“, sagte Rampfel. Derzeit sei der Hersteller noch in der Testphase für ein solches Gerät.

SPD-Stadträtin Edith Peter findet das Loipenangebot toll. „Aber die Summe erschreckt mich schon ein bisschen“, sagte sie. Sie hofft, dass das Fahrzeug dann auch wieder ein paar Jahre hält. Ersatzteile seien auch noch in 30 Jahren erhältlich, erklärte Rampfel. Stadträtin Heidi Dodenhöft (Freie Wähler) erging es ähnlich. „Ich bin auch erschrocken bei der Summe. Aber es ist eine gute Sache.“ Der Langlaufsport sei fast für jeden erschwinglich und für junge und ältere Geretsrieder ein Angebot.

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Nachdem die Loipen auch auf Königsdorfer Flur liegen, wollte Heidi Dodenhöft wissen, ob sich die Nachbarkommune ebenfalls an den Kosten für die Neuanschaffung beteiligt. Bisher gebe es eine Beteiligung an den Betriebskosten, erklärte dazu Rathausmitarbeiter Rampfel. Aber man werde das Thema mit den Königsdorfern besprechen. Einstimmig beschloss das Gremium, dass die Verwaltung in Verhandlungen für die Neuanschaffung geht. 

nej

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