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Egerlandstraße: Planieren für den Parkplatz

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Grau in Grau: Für die nächsten drei Jahre ist der Kirchenvorplatz ein Parkplatz. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Aus der grünen Wiese vor der Petruskirche an der Egerlandstraße in Geretsried ist eine graue Fläche geworden. Und schon bald soll darauf geparkt werden.

Geretsried – Die Planierarbeiten sind abgeschlossen, erklärt Lukas Schrettenbrunner, Fachbereichsleiter für Verkehr und Umwelt im Rathaus. Im Anschluss werden Rasengittersteine verlegt und die Zufahrt asphaltiert. Wie berichtet wird der Kirchenvorplatz zum Parkplatz. „Er soll Mitte November nutzbar sein“, so der Bauamtsmitarbeiter.

Vorgesehen sind zirka 25 Parkplätze als Ersatz für Stellflächen an der Egerlandstraße. Sie fallen weg, wenn die Baugenossenschaft das Gebäude mit den Hausnummern 58 bis 74 abreißt und ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet. Auch die Sparkasse will sich dem Umgestaltungsprozess in der „Neuen Mitte“ anschließen. Für die Bauzeit hat die Stadt eine Fläche der evangelischen Kirchengemeinde gepachtet. Die neuen Parkplätze sollen kostenlos zur Verfügung stehen – der Öffentlichkeit und auch Gottesdienstbesuchern. In einer Absichtserklärung hat sich die Stadt laut Kirche verpflichtet, nach der Pachtzeit von drei Jahren diese bei der Umgestaltung des Vorplatzes sowohl finanziell als auch fachlich zu unterstützen – mit dem Ziel, dass dieser „städtebaulich ein Eingangstor zum Zentrum wird“.

Die Ersatzparkflächen an der Petruskirche sind nicht die einzigen. Auch der Parkplatz auf der Böhmwiese wird aufgerüstet. Wie berichtet entstehen dort weitere 55 Parkplätze, indem eine dritte Parkreihe angelegt wird. Die Arbeiten dazu sollen laut Schrettenbrunner Anfang nächster Woche beginnen und drei bis vier Wochen dauern. Die Maßnahme werde in Abschnitten erfolgen, sodass dort immer Parkplätze zur Verfügung stünden.  

sw

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