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Neu und modern werden die Toiletten im Saftladen. Außerdem bekommt das Jugendzentrum an der Adalbert-Stifter-Straße ein neues Heizungssystem.

Alles neu macht der August

Renovierungsarbeiten im Saftladen

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Wer fleißige Handwerker sehen will, muss derzeit nur am Saftladen an der Adalbert-Stifter-Straße vorbeigehen. Obwohl das Jugendzentrum derzeit Sommerpause hat, wird dort gehämmert, gebohrt und gesägt.

Geretsried – „Seit Anfang August laufen die Renovierungsarbeiten“, erklärt Rudi Mühlhans, Geschäftsführer des Trägervereins Jugend- und Sozialarbeit, bei einem Rundgang durch das Gebäude. Innerhalb von rund vier Wochen werden die drei Damen- und vier Herrentoiletten samt Belüftungssystem und Abflussrohren komplett erneuert. Ein separates Behinderten-WC mit breiter Tür wird neu eingebaut. Außerdem werden vier Fenster in der ehemaligen Stifter-Schule ausgetauscht.

Damit nicht genug: Der gesamte Saftladen bekommt ein neues Heizungssystem. „Dazu gehören nicht nur neue Heizkörper, sondern eine komplett neue Verrohrung“, erklärt Mühlhans. Bis dato wurde der Jugendtreff mit einem so genannten Einrohr-Konzept geheizt. „Das war nicht optimal. Im Eingangsbereich hatten wir im Winter teilweise nur 16 Grad.“

Zuständig für die Renovierung des Saftladens ist die Stadt Geretsried. Planung und Arbeiten kosten in Summe rund 157.000 Euro. Das Gebäude „ist halt in die Jahre gekommen“, sagt Ute Raach, Geschäftsleitende Beamtin im Rathaus.

Das Jugendzentrum an der Adalbert-Stifter-Straße gibt es seit fast 40 Jahren. Zuletzt wurden die Räume Mitte der 1980er-Jahre mit Hilfe vieler Jugendlicher umgebaut. Dass inzwischen der Zahn der Zeit an der ehemaligen Stifter-Schule genagt hat, davon zeugen die unschönen Flecken an den Stellen, wo die alten Heizungen angebracht waren. Ansonsten ist vom Saftladen derzeit nicht viel zu sehen. Zum Schutz vor Staub und Schmutz sind der Billardtisch, das Airhockeyfeld, die Sofas und alle anderen Möbel in den Räumen unter großen Plastikfolien verschwunden. Einzig der Schreibtisch in der Geschäftsstelle wurde noch verschont. Dass er quasi auf einer Baustelle arbeitet, stört Mühlhans nicht. Er und seine vier Mitarbeiter, die sich 90 Stunden die Woche teilen, freuen sich über die Veränderungen. „Wir sind sehr froh, dass die Bauarbeiten laufen“, sagt der 50-Jährige. Die Handwerker haben einen straffen Zeitplan: Am Dienstag, 29. August, will der Saftladen seinen gewohnten Betrieb wieder aufnehmen. „Bis dahin muss alles fertig sein“, sagt Mühlhans. „Aber ich bin mir sicher, dass das hinhaut.“

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