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Vorzeigen und Geld sparen: (v. li.) Familienbeauftragte Sonja Frank, Bürgermeister Michael Müller und Stadtjugendpflegerin Sonja Schütz werben für den Familienpass.

Jetzt schon ab einem Kind

Geretsried rührt Werbetrommel für den Familienpass

Geretsried - Jetzt auch schon ab einem Kind: Die Stadt Geretsried rührt die Werbetrommel für den Familienpass.

Mit dem Familienpass will die Stadt Geretsried ihre Familienfreundlichkeit unterstreichen. Gegen Vorlage des Papiers gewähren zahlreiche städtische Einrichtungen, wie die Bücherei und das Hallenbad, aber auch Vereine und Firmen, wie das Frauenfigurstudio BeaFit und die Taekwondo-Schule Kaiser, Ermäßigungen.

„Gemeinsame Unternehmungen verbinden, kosten aber auch Geld“, sagte Bürgermeister Michael Müller gestern in einem Pressegespräch zusammen mit Stadtjugendpflegerin Sonja Schütz und der Familienbeauftragten des Stadtrats, Sonja Frank. „Der Pass soll dazu dienen, das Familienbewusstsein zu stärken und aus einem Halbkreis vor dem Fernseher wieder einen Familienkreis zu machen.“ Geretsried biete eine Vielzahl an Sportaktivitäten und kulturellen Veranstaltungen. „Man muss nicht immer nach München fahren – auch wenn wir bestimmt bald eine S-Bahn haben“, fügte Müller hinzu.

Die am Familienpass beteiligten Partner wurden gezielt angeschrieben. „Aber wir freuen uns über jeden weiteren Interessenten“, sagte Sonja Schütz. ,„Einrichtungen können so ihre Familienfreundlichkeit unter Beweis stellen und gleichzeitig eine andere Plattform der Werbung nutzen.“

Früher gab es den Pass nur für Alleinerziehende sowie Familien mit mindestens zwei Kindern beziehungsweise einem behinderten Kind. Jetzt haben auch Familien mit nur einem Kind Anspruch darauf. „Vorausgesetzt, es ist noch nicht volljährig“, erklärte Schütz. Die Ausstellung des Familienpasses im Meldeamt ist kostenlos. Vorzulegen ist lediglich ein Personalausweis. Der Pass wird jeweils für ein Kalenderjahr ausgestellt. „Dann kommt noch das Siegel der Stadt auf die Rückseite, und schon kann es losgehen“, sagte Müller. „In Kurzform: Folie Abziehen, aufkleben, sparen.“ Seit der Einführung des Passes vor zehn Jahren ist die Zahl der Nutzer stetig gestiegen. „2015 waren es 392 Familien“, sagte Müller und ist sich sicher: „Dieses Jahr durchbrechen wir die 400er Marke und peilen schon mal die 500 an.“ sh

Infos im Internet: www.geretsried.de/280/

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