Baby unterwegs! Herzogin Kate mit Wehen im Krankenhaus

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Das Haus Klara an der Jeschkenstraße beherbergt Obdachlose, die Tafel und den Boxclub Edelweiß. 

Schimmel im Boxclub 

Schweißtreibendes Training sorgt für Probleme

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Wo gesportelt wird, rinnt der Schweiß – das treibt die Luftfeuchtigkeit in die Höhe. Das ist ein Problem im Sozialgebäude der Stadt an der Jeschkenstraße, wo der Boxclub Edelweiß trainiert. In den Ecken der beiden Räume schimmelt es. „Es wurde schon ein paarmal ausgebessert“, berichtete Stadtarchitekt Christian Müller in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. Ein Dauerzustand sei das aber nicht. Der Ausschuss will nun mit zwei Lüftungsanlagen Abhilfe schaffen.

Geretsried – In den Jahren 2011 und 2012 hat die Stadt das Haus Klara umgebaut und saniert. Unter der Leitung der Caritas finden im Erdgeschoss Obdachlose Unterschlupf. Im Obergeschoss ist neben dem Boxclub auch die Geretsrieder-Wolfratshauser Tafel untergebracht.

Seit der Neueröffnung des gut gedämmten Gebäudes gehen an jedem Trainingstag 20  bis 30 Jugendliche verschiedenen Sportarten nach. In der Sportstätte gibt es einen Trainings- und Boxraum sowie einen Fitness- und Gymnastikraum. „Die Räume sind sehr gepflegt und top aufgeräumt“, lobte Müller. Das Einzige, was abstößt, sei der strenge Geruch. Es werde zwar ständig gelüftet, das sei aber weder energetisch sinnvoll, noch helfe es, die hohe Luftfeuchtigkeit in den Griff zu bekommen.

Auf Nachfrage von Stadtrat Volker Witte (Grüne) versicherte Müller, dass das Problem nicht die Arbeit der Tafel betreffe, da hier nicht so viel Luftfeuchtigkeit anfalle. Ob das Problem bereits vor der Sanierung bestand, wollte Dr. Sabine Gus-Mayer wissen. „Mit der Dämmung ist es besser geworden, aber nicht weggegangen“, erklärte Müller. Die CSU-Stadträtin lobte in diesem Zusammenhang, wie schön das Gebäude geworden sei. „Die vielfältige Nutzung bereichert unsere Stadt“, sagte sie.

Das Gremium beauftragte die Holzkirchner Gebäudetechnik-Firma Rixner Brochier mit dem Einbau der beiden Lüftungsanlagen. Sie hatte mit rund 21.000 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Hinzu kommen laut Müller noch 5000 bis 10.000 Euro für Stemmarbeiten. SPD-Stadtrat Arthur Wolfseher stimmte gegen die Maßnahme. Er hätte sich ein Lüftungskonzept gewünscht, bevor Geräte angeschafft werden, wie er erklärte. 

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