Beamte müssen "unmittelbaren Zwang" auf Geretsrieder ausüben

Schläger verletzt Polizisten

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Geretsried – Reichlich Ärger hat sich in der Nacht auf Freitag ein 34 Jahre alter Geretsrieder eingehandelt. Der Mann war laut Polizei Gast in einer Kellerbar an der Richard-Wagner-Straße – und hatte zur Tatzeit bereits recht tief ins Glas geschaut.

Im Lokal kam es zu einer „Auseinandersetzung mit einer anderen Besuchergruppe“, berichtet Johann Brandhuber, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Geretsried. Beim Verlassen der Bar „schlug er unvermittelt und aus bisher nicht bekannten Gründen einer auf der Treppe sitzenden 19-Jährigen aus Memmingen mit der Hand ins Gesicht“. Die junge Allgäuerin wurde dabei verletzt.

Als eine alarmierte Streife vor Ort eintraf, hatte der Geretsrieder bereits einen weiteren handfesten Streit vor dem Lokal angezettelt. Die Beamten wollten dazwischengehen – da nahm der Schläger die Beine in die Hand. Als die Polizisten den Flüchtigen im zirka 100 Meter entfernten Künnekeweg stoppen konnten, „ging der Mann auf die Beamten los, und er musste unter Anwendung von unmittelbarem Zwang festgenommen werden“, so Brandhuber.

Der renitente Geretsrieder wurde zur Polizeiinspektion gebracht, dort wurde ihm Blut abgenommen, um den Promillewert festzustellen. Gegen den 34-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Das BRK brachte die Memmingerin zur ambulanten Behandlung in die Wolfratshauser Kreisklinik. Bei der Festnahme wurde auch ein Beamter leicht verletzt. Ohne leichte Blessuren kam jedoch auch der Betrunkene laut Brandhuber nicht davon. 

cce

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