AC/DC-Legende Malcolm Young ist tot

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Die Bestsellerautorin Katja Brandis las vor zwei achten Klassen des Geretsrieder Gymnasiums aus ihrem neuen Science-Fiction-Roman „White Zone – Letzte Chance“. 

Gymnasium Geretsried

Spannende Literatur-Reise in die Antarktis

In die Antarktis wurden die Schüler aus zwei achten Klassen des Geretsrieder Gymnasiums entführt. Katja Brandis, deren Romanreihe „Woodwalkers“ im März auf der Bestellerliste stand, war zu Gast. 

Geretsried – Die Autorin, die aus dem Rhein-Main-Gebiet stammt und nun mit ihrer Familie in der Nähe von München wohnt, las aus ihrem neuen Science-Fiction-Roman „White Zone – Letzte Chance“, der in der Antarktis spielt. Zu verdanken hatten die Jugendlichen die Lesung der Geretsrieder Buchhandlung Ulbrich. Sie hatte sich zum Welttag des Buchs um eine Autorenlesung eines Bestsellerautors beim Börsenverein Deutscher Buchhandel beworben und den Zuschlag erhalten.

Zum Auftakt erzählte die Schriftstellerin den Jugendlichen, wie sie überhaupt zum Schreiben gekommen ist. „Es waren verpfuschte Osterferien“, sagte Brandis. „Ich zeltete mit meinen Eltern, und es regnete tagelang. Ich hatte alle meine Bücher gelesen. Dann nahm ich den Schreibblock und Stift zur Hand und schrieb meine erste eigene Geschichte.“ Damals war sie elf. Bis zur ersten Veröffentlichung sollte es noch 15 Jahre dauern. Seitdem aber produziert die heute 46-Jährige einen spannenden Jugendroman nach dem anderen. Deren Handlung spielt stets in fernen Ländern. „Ich reise gerne“, verriet sie.

Aber das größte Abenteuer wartete in der Antarktis auf sie. Für die Recherche ihres neuen Buchs begab sich die Autorin selbst ins ewige Eis. „Sechs Meter hohe Wellen am Cap Horn. Allein die Schifffahrt war heftig“, gestand Brandis. Noch vor Ort schrieb sie die ersten Buchseiten von „White Zone“.

Die Geschichte spielt im Jahr 2030: Im Mittelpunkt stehen sechs vorbestrafte Jugendliche. Der Aufenthalt in einer abgewrackten Forschungsstation ist ihre letzte Chance, das Leben in den Griff zu kriegen. Was sie daraus machen, führt sie an den Rand einer Katastrophe.

Brandis schlüpfte beim Lesen in die Rollen ihrer jugendlichen Protagonisten. Um die Naturgewalten und die endlose Weite im weißen Nichts bildhaft zu machen, zeigte sie Reisefotografien von Pinguinen und Eisbergen.

Die Schüler waren fasziniert und konzentriert bei der Sache. Es war mucksmäuschenstill im Klassenzimmer, das vor Spannung knisterte. „Die Jugendlichen lesen Lektüren, aber die meisten haben noch nie eine Autoren-Lesung erlebt“, erklärte Deutschlehrerin Anja Ziegenau. Auch deshalb habe sie der Veranstaltung während der Unterrichtsstunden zugestimmt. 

Andrea Weber 

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