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Powerfrau: Unsere Volontärin Magdalena Höcherl probiert die Stationen des Bewegungsparcours im Stadtwald aus.  

Serie: Beweg Dich! – Teil 1

Bauch, Beine, Po – So kommt man fit durch den Stadtwald

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Es gibt keine Ausreden mehr, um sich vor ein bisschen Sport zu drücken: Vor zwei Wochen wurde der Bewegungsparcours im Stadtwald zwischen B 11 und Adalbert-Stifter-Straße offiziell eröffnet (wir berichteten). Wie der Parcours funktioniert, aus welchen Geräten er besteht und wie diese zu nutzen sind, stellen wir in unserer Serie „Beweg’ dich!“ vor. Heute: die Einführung.

Geretsried - Zum neuen Trimm-Dich-Pfad in Geretsried gehören drei Bewegungsinseln mit insgesamt elf Geräten. Egal ob Bauch, Beine, Po, Rücken oder Arme – für jedes Körperteil gibt es die passende Übung. Bunte Info-Tafeln erklären, wie diese jeweils auszuführen sind. Je nachdem, ob man das Gerät in der Stufe einfach (Gelb), mittel (Grün) oder schwer (Blau) benutzt, lässt sich jede Übung in drei verschiedenen Intensitätsstufen durchführen.

Jeder trainiert nach seinem Plan

Doch bevor das Fitnessprogramm beginnt, ist ein Blick auf das Einführungsschild sinnvoll. Empfohlen ist der Pfad für Jugendliche ab 14 Jahren. Die wichtigste Regel: Jeder trainiert nach seinem individuellen Plan. Gerade für Menschen, die länger keinen Sport gemacht haben, ist es ratsam, sich im Vorfeld medizinisch untersuchen zu lassen. Die wichtigsten Regeln für den gesamten Parcours sind: gleichmäßig und ruhig atmen, die Wirbelsäule während der Übungen in einer aufrechten Position stabilisieren, Überlastungen vermeiden und regelmäßig trainieren (zwei bis drei Mal pro Woche).

Zum Pfad gehören fünf Module. Am effektivsten trainiert, wer die Reihenfolge auf der Orientierungstafel beachtet. Los geht’s mit dem Modul Erwärmung. 12 bis 15 Minuten lockeres Joggen über das Gelände oder die Laufstrecke entlang reichen, um die Muskeln aufzuwärmen. Alternativ dazu eignet sich Fahrradfahren.

Übungen erleichtern nicht nur Sport, sondern auch Alltag

Dann empfehlen sich Übungen für die Koordination. Zwei Stationen helfen, die Geschicklichkeit zu verbessern. Gleichgewichts- und Orientierungssinn sowie das Reaktionsvermögen erleichtern nicht nur den Sport, sondern auch den Alltag.

Anschließend gehen die Sportler zum Modul „Kraft und Mobilisierung“ über. An acht Geräten werden die wichtigsten Muskelgruppen trainiert und mobilisiert. Oft sind die Übungen als Serie mit Wiederholungen angelegt. Eine ausgewogen trainierte Muskulatur stabilisiert den ganzen Bewegungsapparat und beugt möglichen Fehlbelastungen vor.

Auspowern am Boxsack

Nach den Einheiten steht Ausdauertraining auf dem Programm. Joggen ist auf dem ganzen Gelände möglich. Die Geschwindigkeit ist individuell. Aber es sollte möglich sein, sich während des Laufens noch unterhalten zu können. Schon 30 Minuten helfen, das Herz-Kreislaufsystem anzukurbeln und zu stärken.

Nun ist der Parcours fast geschafft. Zum Schluss ist es wichtig, die beanspruchten Körperteile zu dehnen. Damit erhöht sich die Beweglichkeit von Muskeln, Sehnen und Gelenken. Leichtes Dehnen ist vor und nach dem Training empfohlen. Wem der Parcours noch nicht anstrengend genug ist: Am Boxsack kann man sich ordentlich auspowern. 

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