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Blick auf die Baustelle der neuen Dreifachturnhalle: Dort werden Schüler und Vereine künftig Sport treiben.

„Bis jetzt schaut es sehr gut aus“

Neue Dreifachturnhalle: Weihnachten soll die Außenhülle dicht sein

  • Susanne Weiss
    vonSusanne Weiss
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Es geht voran auf der Baustelle am Geretsrieder Schulzentrum. Im September 2020 soll die neue Dreifachturnhalle samt Tribüne im Innenbereich stehen.

Geretsried – Es war ein nicht enden wollendes Hin und Her, doch jetzt ist die neue Dreifachturnhalle nur so aus dem Boden geschossen. Der Spatenstich liegt noch nicht lange zurück – im März dieses Jahres trafen sich Politiker, Vertreter der Schulen und Projektbeteiligte auf dem Baufeld hinter dem Schulzentrum –, seitdem haben die Bauarbeiter fleißig gewerkelt.

Um die Dimension der neuen Sportstätte zu erkennen, braucht es nicht mehr viel Vorstellungskraft. Der Rohbau steht nahezu. In der ersten September-Woche sollen die Binder aus Holz geliefert werden, die im Stück für das Dach montiert werden, erklärt René Beysel, Hauptamtsleiter am Landratsamt. Die Binder werden in Aussparungen gelegt, die beim Betonieren vorbereitet wurden und jetzt wie die Zinnen bei einer Burg aussehen. Auf die Holzbalken kommt ein Trapezblechdach und eine Photovoltaikanlage, sollte sich der Schul- und Bauausschuss des Kreistags dafür entscheiden. Für die Baukosten sind 10,6 Millionen Euro eingeplant. Der Kostenrahmen werde eingehalten, so Beysel.

Im September 2020 soll die neue Dreifachturnhalle samt Tribüne im Innenbereich und einer sogenannten gedeckten Pause vor der Tür stehen. „Der Plan sieht vor, dass vor Weihnachten die Außenhülle dicht ist“, erklärt Hauptamtsleiter René Beysel. Dann könne der Innenausbau unabhängig von winterlichem Frost durchgeführt werden. „Bis jetzt schaut es sehr gut aus“, sagt der Mitarbeiter des Landratsamts auf die Frage, wie die Arbeiten im Zeitplan liegen. Zwar habe es beim Erdaushub Probleme gegeben, weil der Baugrund schlechter war als erwartet. „Vermutlich war da ein alter Teich“, so Beysel. Doch das Material konnte ausgetauscht werden und die beauftragte Firma Krämmel habe die verlorene Zeit aufgefangen.

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2007 war der Bedarf für eine zusätzliche Sporthalle am Schulzentrum festgestellt worden. Bis zur Umsetzung war es jedoch ein weiter Weg. Aufgrund der schwankenden Schülerzahlen war mal von einer Zweifach-, mal von einer Vierfachturnhalle die Rede. Als 2017 die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium beschlossen wurde, war der Weg für die Dreifachhalle frei.

sw

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