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Früher NKD-Markt, heute Wohnanlage: Fast fertig ist das neue Gebäude an der Sudetenstraße 18. 

Projekt „Sonnengarten“ 

Wer in die neue Wohnanlage an der Sudetenstraße 18 einziehen darf 

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14 Wohneinheiten umfasst das Projekt Sonnengarten an der Sudetenstraße. Gedacht ist es für Personen über 55 Jahren. Mit Pflegegrad kommen auch Jüngere in Betracht. 

Geretsried – Eine klar gegliederte Fassade, ein roter Anstrich und großzügige Fenster: Gefällig fügt sich die neue Wohnanlage in die Sudetenstraße ein. Das Besondere daran: Einziehen dürfen dort in der Regel nur Personen, die mindestens 55 Jahre alt sind.

„Sonnengarten“ heißt das mehrgeschossige Gebäude mit 14 Wohneinheiten. Zum Haus gehören eine Tiefgarage und ein Gemeinschaftsraum, in dem auch mal gekocht, ein Kaffeeklatsch veranstaltet und ein Geburtstag gefeiert werden kann. „Harmonisch und familiär“ wird es in der Anlage laut Immobilienmakler Ernst Gröbmair zugehen.

Zur Straße im Erdgeschoss sind zwei kleine Gewerbeeinheiten vorgesehen. Noch gebe es dafür keine fixen Mieter, so der Makler, aber man führe Gespräche mit „spannenden Kontakten“. In jedem Fall solle das Angebot zum Haus passen. „Das könnte ein Therapieraum sein, Kosmetik oder etwas Kleinärztliches“, sagt Gröbmair.

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Von den 14 Wohnungen sind schon fast alle verkauft. Etwa die Hälfte der Käufer ziehe selbst ein, die andere Hälfte nutze die Immobilie als Kapitalanlage und vermiete die Wohnung. Eine Vier-Zimmer-Wohnung mit 128 Quadratmetern (612 000 Euro) und ein Ein-Zimmer-Apartment mit 36 Quadratmetern (178 000 Euro) im dritten Stock sind dem Makler zufolge noch zu haben. Alle Wohnungen seien in „höchster Form“ barrierefrei. Das bedeutet unter anderem: Türen sind breiter sowie Klinken und Lichtschalter tiefer angebracht. Und: Die Dusche im Bad sei so großzügig bemessen, dass sie auch mit einem Rollator befahren werden könne. „Der Aufzug im Haus ist so groß, dass er auch für Liegendtransporte geeignet ist“, ergänzt Gröbmair.

An der Sudetenstraße 18 einziehen darf, wer 55 Jahre oder älter ist – mit einer Ausnahme. Wer einen Pflegegrad hat, darf auch jünger sein.

Der Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss verfügt – neben einem großen Garten mit Terrasse – auch über ein Büro für das Betreuungsteam. Gröbmair: „Die Betreuer stehen wochentags zu bestimmten Zeiten als Ansprechpartner für die Bewohner zur Verfügung.“ Ob Haushaltsdienstleistungen, ambulante Pflege und ärztliche Betreuung: All das werde von dort aus angeboten.

Der „Sonnengarten“ soll nicht das letzte Service-Wohnen für Senioren sein. Die Nachfrage sei groß, so der Immobilienexperte: „Wir suchen ganz dringend Grundstücke, besonders in Wolfratshausen.“  

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