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CSU-Stadtrat Andreas Rottmüller fordert die Aufstellung von Videokameras am Jugendzentrum Saftladen.

Aufregung beim CSU-Stammtisch

CSU-Stadtrat fordert Kameras als Schutz vor Flüchtlingen

Geretsried - "Unsere Mädels müssen wieder unbesorgt in den Saftladen gehen können", sagt CSU-Stadtrat Andreas Rottmüller. Deswegen fordert er nun Videoüberwachung.

Viel investieren muss die Stadt nach Meinung der CSU-Stadträte Sabine Lorenz und Andreas Rottmüller in die Integration von Asylbewerbern. Dafür müsse unbedingt Geld für Personal im Haushalt eingestellt werden, sagten sie am Stammtisch der Christsozialen.

Mädchen äußern ihre Ängste

Zudem dürfe es nicht sein, dass sich Bürger durch jugendliche Asylbewerber belästigt fühlen. Schwimmerinnen hatten sich wie berichtet beklagt, dass sie von Männern beim Training im Hallenbad beobachtet worden seien. Besucherinnen des Jugendzentrums Saftladen sagten zuletzt außerdem, sie würden sich nicht mehr in den Treff trauen, weil sie dort von Flüchtlingen angebaggert würden. „Das geht gar nicht. Wir dürfen nicht unsere Werte ändern, damit Asylbewerber bei uns sein können“, sagte Lorenz, Vorstandsmitglied des Trägervereins Jugendarbeit.

CSU-Stadtrat fordert Videoüberwachung am Jugendzentrum

„Unsere Mädels müssen wieder unbesorgt in den Saftladen gehen können“, bekräftigte Rottmüller. Er schlug vor, im und um den Saftladen Kameras zur Sicherheit anzubringen. CSU-Ortsvorsitzender Ewald Kailberth meinte: „Mir tun die Flüchtlinge wahnsinnig leid. Aber so etwas wie eine Obergrenze bei der Zuwanderung muss jetzt her.“

Während der Diskussion verabschiedete sich Jochen Pelz, Vorsitzender der Industriegemeinschaft. Das regte CSU-Fraktionssprecher Volker Reeh auf. „Es ist unverschämt, dass Sie einfach gehen, ohne sich anzuhören, mit welchen Problemen Geretsried zu kämpfen hat“, empörte sich Reeh.

Lesen Sie auch: Jugendliche haben an der Flüchtlingsunterkunft an der Geretsrieder Mittelschule gepöbelt. Die Polizei schritt ein.

tal

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