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Neuer Name, gleiches Rennen: Der Startschuss für den 1. Alpenland-Firmenlauf fällt am Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr. Die komplette Organisation obliegt Sporthändler Rudi Utzinger und dessen Team. Das gab Bürgermeister Michael Müller in einer Pressekonferenz am Montag im Rathaus bekannt. 

Sport Utzinger organisiert Alpenland Firmenlauf

Firmenlauf: Neuer Name, neuer Veranstalter

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Die Traditionsveranstaltung im neuen Gewand: Am 25. Juni startet der Firmenlauf unter einem anderem Namen mit einem anderen Veranstalter. 

Geretsried – Die volle Kapelle war im großen Sitzungssaal des Geretsrieder Rathauses versammelt. Vertreter der Stadt, der Polizei, des BRK, des THW, der Sponsoren sowie die Organisatoren demonstrierten Einigkeit und Entschlossenheit. Ja, der Alpenland-Firmenlauf, so heißt der ehemalige Oberland-Firmenlauf jetzt, soll im Jahr eins unter der kompletten Organisation von Sporthändler Rudi Utzinger und seinem Team ein großes, ein schönes, ein reibungslos verlaufendes Spektakel werden. Der Startschuss fällt am Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr.

Bürgermeisterdankt für Einsatz

„Den Firmenlauf mit seiner langen Tradition hatten wir ja schon in unterschiedlichen Konstellationen organisiert.“ Mit diesen Worten startete Bürgermeister Michael Müller in die Pressekonferenz am Montag. „Wir hatten das cw-running-Team mit dem Duo Christian Walter/Harald Brändle, Herrn Brändle als Solisten, im letzten Jahr dann Herrn Walter. Und nun hat das der Herr Utzinger übernommen.“ Damit habe man „wieder ein Organisationsteam, das mit Engagement und Einsatz dabei ist. Dafür bedanke ich mich herzlich.“

Der Rathauschef versprach, selbst mitzulaufen – und darüber hinaus einige Stadtratskollegen zum Mitmachen zu bewegen. Clever: Der Stadtrat tagt just vor dem Lauf ab 17 Uhr – natürlich verpflichtend „in Sportkleidung“, wie Müller launig anmerkte. „Sitzungsgeld gibt’s dann nur gegen eine Anmeldebestätigung für den Lauf.“

Rudi Utzinger bedankte sich zunächst dafür, dass „alle Helfer wieder an Bord sind, obwohl bei der letzten Veranstaltung vielleicht nicht alles so korrekt erledigt worden ist, wie man sich’s gewünscht hat“. Der Name Christian Walter – er hatte den Firmenlauf 2007 initiiert und in den folgenden Jahren mit Kompagnon Harald Brändle groß gemacht – fiel zunächst nicht explizit. Dennoch erhielt er Raum.

Walter habe sich heuer nicht bei der Stadt um den Firmenlauf beworben, sagte Utzinger. Dass der bisherige Veranstalter Probleme habe, – Walter hatte vor dreieinhalb Jahren einen Schlaganfall erlitten, unter dessen Folgen er noch heute leidet –, „können wir nicht ändern, so gerne ich’s täte“. Nun gelte es nach vorne zu blicken und dieses Jahr „eine tolle Veranstaltung“ auf die Beine zu stellen. „Wenn’s danach eine Lösung gibt, bei der wir wieder alle auf der Bühne stehen, würde ich mich sehr freuen.“

Dann präsentierte der Sporthändler die Fakten. Bedingt durch die Großbaustelle im Zentrum liegen Start und Ziel wie im Vorjahr auf der Egerlandstraße. Dort steigt im Anschluss an die Siegerehrung auch die große Party unter der Federführung von Radio Alpenwelle. Umkleide- und Duschmöglichkeiten finden die Aktiven wie gehabt im Hallenbad. Neu: Die Organisatoren haben die Altersgrenze angehoben. Kindergartenkinder dürfen nicht mehr mitlaufen, sagte Utzinger. „Wir beginnen ab der fünften Klasse.“ Weitere Neuerung: Der Chip für die Zeitnahme wandert vom Schnürsenkel hinauf zur Startnummer. Letztere bekommen die Teilnehmer am Tag vor dem Rennen zwischen 10 und 18 Uhr bei Intersport Utzinger an der Egerlandstraße.

Als vierter Hauptsponsor neben der Stadt, der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen und dem Wirtschaftsforum Oberland stieg das Bauunternehmen Krämmel ein. Utzinger kennt dessen Chef Korbinian Krämmel gut aus vielen gemeinsamen Jahren im Geretsrieder Ski-Club. Krämmel nehme das Thema Firmenlauf „sehr ernst“, sagte der Cheforganisator, „die machen nicht nur Sponsoring, sondern unterstützen die Veranstaltung auch mit großer Manpower. Wir kriegen von der Firma Leute, die beim Auf- und Abbau helfen.“

Keine Athleten„zukaufen“

Was man nicht mehr will: „zugekaufte“ Topathleten von auswärts, die mal schnell einen Preis absahnen wollen. „Wir möchten, dass Läufer aus hiesigen Firmen oder Schulen die vorderen Ränge belegen“, sagt Utzinger. Man werde deshalb nachprüfen, ob die Erstplatzierten tatsächlich in Unternehmen der Region arbeiten.

Infos im Internet:

www.alpenland-
firmenlauf.com

peb

Lesen Sie auch: So war der 12. Oberland-Firmenlauf

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