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Das Untergeschoss des Geretsrieder Hallenbads steht.

Bau verzögert sich deutlich

Geretsrieder Hallenbad eröffnet Mitte statt Anfang 2020

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Schnee, längere Weihnachtsferien und langsamerer Ablauf: Der Bau des Geretsrieder Hallenbads verzögert sich. Fertigstellung und Probebetrieb ist Ende Juni 2020 vorgesehen.

Geretsried – Die Baustelle für das neue Hallenbad an der Adalbert-Stifter-Straße liegt auf Eis. Die Decke des Untergeschosses ist mit einer dicken Schicht Schnee bedeckt. „Der Bauhof hat versucht, die Baustelle freizuräumen, aber das macht keinen Sinn“, berichtete Thomas Kaltenmark vom Stuttgarter Ingenieurbüro Klotz und Partner in der Stadtratssitzung am Dienstag. Aber nicht nur wetterbedingt verzögert sich das Projekt. 

Laut Kaltenmark habe die beauftragte Erdbaufirma später angefangen als geplant, die Arbeiten wurden langsamer ausgeführt, und statt der erwarteten zwei Wochen Weihnachtspause hatten die Handwerker drei Wochen frei. Seinem Zeitplan zufolge, kann am 3. Juli 2019 Richtfest gefeiert werden. Im März kommt dann bei der Dichtheitsprobe das erste Mal Wasser ins Becken. „Reinspringen würde ich aber noch nicht empfehlen, weil die Heizung da noch nicht geht“, scherzte der Projektsteuerer. Fertigstellung und Probebetrieb ist Ende Juni 2020 vorgesehen und die Inbetriebnahme zum Schuljahr 2020/2021. Beim Spatenstich hatte Bürgermeister Michael Müller gehofft, dass die ersten Badegäste Anfang 2020 ihre Bahnen ziehen können. 

Durch die Verzögerung „ist uns kein finanzieller Schaden entstanden“, betonte Kaltenmark. Teurer wird das Projekt interkommunales Hallenbad aber wie berichtet aufgrund der Baukonjunktur. Aktuell geht der Projektsteuerer von Kosten in Höhe von 16,75 Millionen Euro aus. Das Hallenbad mit Kinder-, Wettkampf-, Springer- und Lehrschwimmbecken baut die Stadt wie berichtet mit mit Freistaat, Landkreis, Egling, Eurasburg, Münsing, Königsdorf, Icking, Dietramszell und Wolfratshausen.

Die Bauarbeiten sind inzwischen zu 90 Prozent vergeben. In seiner Sitzung beauftragte der Stadtrat die Firma Schöffmann aus Weilheim mit den Elektroarbeiten (1,58 Millionen Euro), Hölzel aus Werdau bei Zwickau mit den Malerarbeiten (133 000 Euro) und Planotec aus Tüßlingen (Kreis Altötting) mit dem Einbau der Innentüren (115 000 Euro). Mit 34 Prozent deutlich teurer als die Kostenberechnung vorsah, werden die Fassadenarbeiten. Das Angebot der Firma Pewa aus Magdeburg für 479 500 Euro wurde dennoch angenommen. Die Kostenberechnung lag bei 357 000 Euro. Die Schlosserarbeiten müssen mangels Angebot erneut ausgeschrieben werden.

sw

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