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Die Liebe zum Schreiben: Vor wenigen Tagen ist der neue Science Fiction-Roman „Cronos Cube – der Chaosbringer“ von Thekla Kraußeneck erschienen. Er schließt an ihren Debüt-Roman „Cronos Cube“ an. 

Teil 2 der Cronos Cube-Quatrologie

Geretsrieder Science-Fiction-Autorin: Ihr neues Buch ist ab sofort erhältlich

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Das Debüt von Thekla Kraußeneck mit dem Titel „Cronos Cube“ hat mächtig eingeschlagen. Jetzt ist die Fortsetzung frisch auf dem Markt: „Cronos Cube - der Chaosbringer“.

Geretsried – Vor einiger Zeit hat Thekla Kraußeneck (32) mit ihrer besonderen Gabe der Wirtin ihres Stammcafés eine große Freude gemacht. Für den Sohnemann schrieb sie nämlich eine Geschichte über den berühmten Kicker Ronaldo. „Er ist ein Junge und spielt eigentlich viel lieber Fußball, anstatt zu lesen“, erzählt die stolze Mama. „Aber die Geschichte hat er fast auswendig gelernt.“

In diesem Fall hat die Geretsriederin genau einen Leser glücklich gemacht. Mit ihrem neuen Roman „Cronos Cube – der Chaosbringer“, erschienen im Oetinger Verlag, wird sie wieder viele Tausend erreichen. Ja, wieder. Denn das Buch, das in diesen Tagen ausgeliefert wird, ist die Fortsetzung des Romans „Cronos Cube“. Das Debüt schlug mächtig ein und stand auf der Shortlist für den deutschsprachigen Literaturpreis Seraph der Phantastischen Akademie. Es ist zu vermuten, dass auch die Fortsetzung die Community brennend interessiert. Beide Bücher haben genau dieselbe Seitenzahl, nämlich 560. „Aber das war keine Absicht“, erzählt sie.

Das Schreiben ist die Konstante schlechthin im Leben von Thekla Kraußeneck. Ihre erste Erinnerung an ein eigenes Werk ist die an einen Aufsatz, den sie in der dritten Klasse zu schreiben hatte. Die Fantasie ging mit ihr durch, sie verfehlte das Thema, eigentlich war eine Fünf fällig. Aber die Lehrerin sagte nur: „Ich muss Dir eine Eins geben.“ Eine Episode, die die junge Frau mit sichtlichem Vergnügen erzählt.

Zehn Jahre verbrachte die Autorin in Berlin/Neukölln und weitere zehn Jahre in der Nähe von Nürnberg, bevor sie im Münchner Süden landete. Beruflich probierte sie vieles aus, sogar als Zimmermädchen im Hotel Post in Ebenhausen war sie tätig. Doch nichts glückte so richtig. „Mein Focus lag immer schon auf dem Schreiben“, sagt sie. Daher bedeutete es für sie eine Wendung zum Guten, als sie zum Wolfratshauser Lokalteil der Süddeutschen Zeitung kam, wo sie erst als Praktikantin, dann als Freie Mitarbeiterin und schließlich als Pauschalistin arbeitete. „Da habe ich wahnsinnig viel gelernt.“

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Acht Jahre lang war das Texten ihr täglich Brot. Sie recherchierte, schrieb und lieferte Tag für Tag ihre Artikel ab. Als Journalistin wurde ihr endgültig klar, dass das Schreiben in erster Linie ein Handwerk ist. Viele Menschen haben das romantische Bild eines Dichters vor Augen, der auf die große Eingebung wartet. „Das ist Quatsch“, sagt sie.

Heute sitzt sie jeden Tag fünf Stunden am Schreibtisch, um die fantastische Welt in ihrem Kopf auf Papier zu bannen. An normalen Tagen schafft sie zwölf Seiten, an guten 20. Der Druck ist nicht mehr so groß wie bei der Tageszeitung. Aber es gibt ihn noch - die berühmt-berüchtigte „Deadline“.

An „Cronos Cube - der Chaosbringer“ hat sie ein Jahr geschrieben. Hier erfährt man, wie es mit den beiden jugendlichen Helden Lachlan und Zack weitergeht, die in einem Überwachungsstaat des Jahres 2030 leben. Im ersten Teil war Lachlan in das Reality-Spiel „Cronos Cube“ entführt worden, Zack musste ihn retten. Im zweiten Teil wird ihre Freundschaft auf eine ernste Probe gestellt. Mehr will die Autorin nicht verraten. An diesem Samstag liest sie in der Geretsrieder Buchhandlung Ulbrich, wo ihre Bücher bereits im Schaufenster liegen. Die Lesung ist ausverkauft.

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Mit dem zweiten Teil ist die Geschichte von Zack und Lachlan noch lange nicht zu Ende erzählt. Geplant ist eine „Quatrologie“, sprich vier Teile von „Cronos Cube“. Die Erscheinungsdaten stehen schon fest, nämlich Herbst 2020 und Frühjahr 2021. Das heißt: Thekla Kraußeneck muss weiter fleißig schreiben, schreiben, schreiben. Aber genau das liebt sie ja.

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