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Einsatzbereit: In der Jahresversammlung des THW-Ortsverbands segnet Pfarrer Georg März den neuen Mannschaftstransportwagen.  

Einsätze und Ausbildung im Fokus

Geretsrieder THW: Allein die Jugendgruppe bringt es auf 2500 Stunden

12.000 Stunden verbucht das THW in Geretsried für 2017. „Wir sind froh, dass wir das THW vor Ort haben“, lobte Vizebürgermeister Hans Hopfner bei der Jahresversammlung des Ortsverbands.

Geretsried – Der Ortsverband des Technischen Hilfswerks in Geretsried hat einen neuen Mannschaftstransportwagen. „Nicht alles steht in unserer Macht, der Mensch braucht manchmal auch technische Unterstützung“, sagte Georg März, Pfarrer der Geretsrieder Stadtkirche, als er das neue Gefährt am Samstagvormittag segnete. Zur Jahresversammlung an der Gustav-Adolf-Straße kamen auch die Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan (CSU) und Andreas Wagner (Die Linke), die Landtagsabgeordneten Martin Bachhuber (CSU) und Florian Streibl (Freie Wähler) sowie der Eurasburger Ratshauschef Moritz Sappl und Vize-Bürgermeister Hans Hopfner.

THW-Kreisvorsitzender Manfred Bock ging auf vielschichtige Umstrukturierungsmaßnahmen ein. Demnach konzentriere sich das THW verstärkt auf die Einsätze und die Ausbildung von Nachwuchskräften. Bürokratische Verwaltungsakte sollen dagegen minimiert werden, so Bock. „Dass im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter in der Regionalstelle Bad Tölz angefangen haben, stellt uns auch vor logistische Herausforderungen“, erklärte Bock. Dennoch sehe er es als notwendig an, neue Helfer zu gewinnen.

„Diese Zahlen sind beachtlich“

THW-Ortsvorsitzender Erich Schöftlmair verwies in seinem Jahresrückblick auf rund 12.000 geleistete Stunden – davon wurden etwa 2500 von der Jugendgruppe erbracht. „Diese Zahlen sind beachtlich, weil wir ein relativ kleiner Ortsverband sind und ehrenamtlich arbeiten.“

Zweiter Bürgermeister Hans Hopfner blieb vor allem die Beteiligung des THW am Rettungseinsatz an der Sudetenstraße in der Neujahrsnacht in Erinnerung. Wie berichtet brannten dort vier Wohnungen eines Mehrfamilienhauses. „Wir sind froh, dass wir das THW vor Ort haben“, lobte Hopfner.

Was die Hilfskräfte über diesen besonderen Einsatz hinaus geleistet haben, erläuterte Pressesprecher Felix Steinberger anhand eines bilderreichen Vortrags. Spektakulär war die Übung in einem Gebäude am Karl-Lederer-Platz, bei der eine Gasexplosion simuliert wurde.

THW-Kreisvorsitzender Bock verlieh das Jugendhelferzeichen in Gold und die Grundausbildungsurkunde an Nico Krentscher. Für ihre treue Mitgliedschaft ehrte er Monika Schöftlmair, Ägidius Paulus und Christian Wolter (je 20 Jahre) sowie Lina Wussow, Florian Lehner, Ludwig Irmer und Felix Steinberger (je 10 Jahre). Hartmut Pietsch erhielt das Ehrenzeichen am Bande für 25 Jahre Engagement. 

Peter Herrmann

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