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„Bäng, bäng, bäng“: Die Schlaggeräusche der Baumaschinen im Gewerbegebiet Gelting-Ost nerven die Anwohner.

„Das grenzt an Körperverletzung“

Gewerbegebiet Gelting-Ost: Anwohner klagen über Baulärm

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Die Stadt Geretsried freut sich über die erste Ansiedlung im Gewerbegebiet Gelting-Ost, die Anwohner aber sind erbost. Der Grund: Baulärm. Bauleiter Bodo Lehnert bestätigt, dass die Geräuschentwicklung erheblich ist – sieht allerdings keine Möglichkeit, diese zu verhindern.

Wie berichtet wird sich der Pharma-Logistiker Loxxess als erstes Unternehmen in dem neuen Gewerbegebiet ansiedeln. Vor vier Wochen starteten die Bauarbeiten, und seither ist es laut in Gelting: „Bei uns wackeln die Fenster und die Gläser im Schrank“, klagt Peter Wendel. Die Bauarbeiten beginnen seinen Angaben zufolge um 7.30 Uhr und enden gegen 19.30 Uhr. „Seit über einem Monat geht es: ,bäng, bäng, bäng‘“, klagt der 77-Jährige. Er findet: „Man hätte uns wenigstens darüber informieren können, was da auf uns zukommt.“

Tag für Tag bleibe ihm keine andere Wahl als die Flucht zu ergreifen, sagt Wendel. Seine 72-jährige Frau habe aufgrund des Ärgers bereits einen Kreislauf-Kollaps erlitten: „Der Lärm grenzt an Körperverletzung. Wir wollen uns das nicht mehr gefallen lassen.“ Wendels Ansicht nach würden „billige Baugeräte“ verwendet: „An anderen Baustellen in der Nähe gibt es keinen solchen Lärm.“

Dem widerspricht Bauleiter Bodo Lehnert: „Andere Maschinen für diese Art der Bodenverbesserung gibt es nicht, und ein anderes Verfahren kommt auch nicht in Frage.“ Die Bedingungen seien in Gelting ungewöhnlich schwierig, da das Gebwerbegebiet auf einer verfüllten Kiesgrube liegt. Daher muss das Erdreich an rund 3000 Stellen erst mal festgeklopft werden, was den Lärm verursacht. „Das ist sicher nicht üblich“, sagt Lehnert, der Verständnis hat, dass sich die Anwohner ärgern. Seine Firma habe aber schon auf die Beschwerden reagiert und lasse die Arbeiten nun samstags ruhen.

Immerhin: Ein Ende des Ärgers ist in Sicht. Lehnert geht davon aus, dass die lärmintensiven Arbeiten in drei Wochen abgeschlossen sind, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Der Bauleiter verspricht: „Danach wird es deutlich ruhiger.“

pr

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