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Eins, zwei und drei: Clown Beppo alias Heini Zapf dirigierte das Mini-Orchester.

Grandioses Kontrastprogramm

Musikschule wirbt mit Aktionstag um Nachwuchs

Ein rockiges Gitarrenriff hallt durch den Gang der Musikschule und mischt sich dort mit Saxofon-, Klavier- und Geigenklängen. „Das Kontrastprogramm ist grandios“, zeigt sich Musikschulleiterin Sabrina Schwenger begeistert. 

Geretsried – Neugierige Kinder und Jugendliche probieren Instrumente aus und bekommen von Musiklehrern Tipps, wie sie die richtigen Töne treffen. Mit dem Aktionstag am Samstag begann die Anmeldezeit für das Schuljahr 2017/2018. „Wer auf jeden Fall ein Instrument erlernen möchte, sollte sich möglichst bald für den Unterricht einschreiben“, empfiehlt Schwenger. Von den 33 Lehrern, die derzeit an der Musikschule Unterricht geben, sind am Samstag fast alle gekommen. „Da sind absolute Profis dabei, die in bekannten Bands oder Orchestern spielen“, erklärt die Musikschulleiterin. Im Ingrid-Obser-Saal beteiligen sich schon am Vormittag viele Kinder an Mitmachaktionen zur musikalischen Früherziehung. Sie lernen zunächst unter der Anleitung von Lehrern ein bis zwei Töne und dürfen dann mit Clown Beppo alias Heini Zapf in einem Mini-Orchester musizieren.

Alle Stilrichtungen sind vertreten

Auf Augenhöhe: Eifrig probierten die Kinder auch große Instrumente aus.

Rockigere Klänge schlagen die Lehrer Tobi Weber und Benjamin Schäfer in Zimmer 11 an, während im Kinderland ein junger Chor afrikanische Lieder singt. Und auch die Klassik kommt am Musikschultag nicht zu kurz. Beleg dafür sind unter anderem die Darbietungen von Streich- und Querflötenensembles.

Kinder sollen Musizieren und Singen genießen

„Am wichtigsten ist es, dass die Kinder das Musizieren und Singen genießen“, unterstreicht Schwenger. Deshalb bietet die Musikschule nach dem gut besuchten Aktionstag vom Wochenende am Donnerstag, 4. Mai, ab 18 Uhr einen Info-Abend für die Eltern der neuen Musikschüler an. „Ab dem Schuljahr 2017/2018 ist die Teilnahme am Mini-Orchester für alle Neueinsteiger von der 1. bis zur 5. Klasse verpflichtend“, kündigt Schwengers Schulleitungskollegin Sabine Beyer an. Denn das gemeinsame Lernen habe ihrer Ansicht nach viele Vorteile: „Im Orchester wird aus wenigen Tönen einzelner Schüler schnell ein schönes Stück“, so Beyer. Da die Teilnahme am Mini-Orchester in der Unterrichtsgebühr enthalten ist, fallen auch keine weiteren Kosten an. Pro Woche werden sechs Termine angeboten. Der ausliegende Stapel mit den Anmeldeformularen reduziert sich am Samstag rasch. Die Musikschule darf also schon jetzt mit gut belegten Kursen rechnen.

Von Peter Herrmann

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