Gratulation auf digitalem Weg: Die Mitarbeiter der Geretsrieder Firma QFS
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Gratulation auf digitalem Weg: Die Mitarbeiter der Geretsrieder Firma QFS

Quality First Software (QFS) belegt erneut Spitzenplätze

„Great Place to Work“-Ranking: Top Arbeitgeber kommt aus Geretsried

  • Sabine Hermsdorf-Hiss
    vonSabine Hermsdorf-Hiss
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Ouality First Software (QFS) aus Geretsried erreichte erneut die vordersten Plätze bei dem Arbeitgeberwettbewerb „Great Place to Work“. Grund zur Freude - die Beurteilung der Mitarbeiter sorgt aber auch für ein kleines Tränchen.

Geretsried – Wie beurteilen Mitarbeiter, die sich seit eineinhalb Jahren im Homeoffice befinden ihre Firma? Im Fall von „Quality First Software“ (QFS) aus Geretsried völlig klar: Zum dritten Mal erreichte der Tool-Hersteller mit Schwerpunkt Qualitätssicherung bei dem Arbeitgeberwettbewerb „Great Place to Work (GptW)“ die vordersten Plätze. Bei den IT-Firmen (deutschlandweit) in der Kategorie 10 bis 49 Mitarbeiter erreichte QFS den dritten, unter allen 172 teilnehmenden Firmen dieser Größe bayernweit den fünften Platz.

Ende 2020 beantworteten die 18 Kolleginnen und Kollegen anonym 20 Fragen beispielsweise zu dem Vertrauen, das sie in die Führungskräfte setzen, Work-Life-Balance oder Wertschätzung. Das Management wiederum musste neben dem Kerngeschäft die Firmenkultur wie Kommunikation über Werte und Teamarbeit bis hin zum gesellschaftlichen Engagement einschätzen. „Gewichtet wurde dann 3:1“, sagt Geschäftsführerin Dr. Martina Schmid. „Die Bewertung der Mitarbeiter stand also im Vordergrund.“ Und die war bestens. „Denn wir versuchen auch, trotz Homeoffice – bis Corona hatten wir regulär zwei bis drei Tage pro Woche, jetzt die ganze Woche – dafür zu sorgen, dass keiner hinten runter fällt und den Balanceakt zwischen Homeschooling und Firmenarbeit gut schafft.“

Zwischendurch kam auch noch der Firmenumzug von den Räumlichkeiten an der Tulpenstraße an den Bürgermeister-Graf-Ring im Geltinger Gewerbegebiet. „Und die ganze Zeit über merkt man, wie sehr einem die persönlichen Kontakte fehlen, sich bei Pizzaessen und gemeinsamen Kickern auszutauschen, Ideen zu entwickeln oder einfach mal zu reden“, bilanziert Schmid. Was bleibt, ist der Griff zum Telefon und Online-Konferenzen – auch auf privater Ebene. „Eine Kollegin hat jetzt zu einem virtuellen Spieleabend eingeladen.“

Schade fand Schmid, dass coronabedingt die Prämierung nicht wie in den vergangenen Jahren stattfinden konnte. „Die Spannung beim herunterzählen war nicht so da wie sonst und die Atmosphäre war logischerweise eine ganz andere“, sagt sie, „Vor allem aber hat der Austausch mit den anderen Firmen gefehlt.“

Nichtsdestotrotz ist die QFS-Geschäftsführung stolz auf das Ergebnis – obwohl sich doch ein kleines Tränchen darunter mischt. „2018 und 2019 waren wir jeweils auf Platz 1“, hält Schmid Rückschau. „In Gesprächen mit unseren Mitarbeitern haben wir versucht herauszubekommen, was wir noch besser machen können. Aber fanden keinen Ansatzpunkt.“  sh

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