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Ein Kruzifix am Beckengrund: Seit 2013 zelebriert die griechisch-orthodoxe Kirche jedes Jahr um Heiligdreikönig eine Gewässerweihe im Geretsrieder Hallenbad. Am kommenden Samstag, 9. Januar, um 14 Uhr ist es wieder soweit.

Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland

Gewässerweihe im Geretsrieder Hallenbad

Geretsried - Warum wird am Samstag im Geretsrieder Hallenbad dreimal ein Kreuz ins Wasser geworfen? Die Antwort gibt es hier.

Ihre traditionelle Gewässerweihe zelebriert die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland am kommenden Samstag, 9. Januar, im Geretsrieder Hallenbad. Im Anschluss findet im Isarau-Saal das Neujahrsfest der Griechischen Gemeinde Geretsried und Umgebung statt.

Die Gewässerweihe beginnt um 14 Uhr und dauert etwa 45 Minuten. Daran teilnehmen werden der Weihbischof der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Evmenios von Lefka, der Bischöfliche Vikar in Bayern, Erzpriester Apostolos Malamoussis, sowie Erzpriester Georgios Vletsis und Priesterökonom Plutarchos Kostantinidis. Auch der katholische Pfarrer Georg März, sein evangelischer Kollege Dr. Theo Heckel sowie Geretsrieds Vize-Bürgermeister Hans Hopfner und der Polizeipräsident für Oberbayern Süd, Robert Koch, haben ihr Kommen zugesagt.

Nach einer kurzen Andacht mit Hymnen, Psalmen und Lesungen wird ein Kreuz dreimal in das Becken des Hallenbades geworfen. Es ist Brauch, dass dieses Kreuz von Gläubigen, die ins Wasser springen, wieder herausgeholt und dem Zelebranten zurückgebracht wird. Derjenige, der das Kreuz herausholt, wird belohnt.

Nach der Zeremonie gegen 15 Uhr lädt die Griechische Gemeinde Geretsried mit ihrem Vorsitzenden Evangelos Karassakalidis zum Neujahrsfest in den Isarau-Saal ein. Traditionsgemäß wird dort der Vasilopita angeschnitten, ein Kuchen, in dem sich ein Geldstück befindet. Wer es findet, gilt als der vom Glück gesegnete Mensch des neuen Jahres.

Sabine Schörner

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