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An der Geretsrieder Asylunterkunft kam es am Freitagabend zu einem Großeinsatz. 

Sicherheitsdienst alarmiert Polizei

Großeinsatz an Geretsrieder Asylunterkunft

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Eine Auseinandersetzung zwischen Bewohnern der Asylunterkunft in Geretsried hat am Freitagabend einen Großeinsatz an der Jahnstraße ausgelöst. Die Polizei widerlegt das Gerücht, es habe eine Messerstecherei gegeben. 

Geretsried – Eine Auseinandersetzung zwischen Bewohnern der Asylunterkunft in Geretsried hat am Freitagabend einen Großeinsatz an der Jahnstraße ausgelöst. Rund 25 Polizisten, Einsatzkräfte der Geretsrieder Feuerwehr sowie fünf Krankenwagen waren vor Ort. Der Grund: Ein Angestellter des Sicherheitsdiensts, der das Gelände kontrolliert, hatte die Polizei alarmiert und von einer „Schlägerei mit Messer“ gesprochen. Das berichtet Oberkommissar Kai Martin auf Nachfrage unserer Zeitung. „Da solche Auseinandersetzungen in Asylunterkünften schon vorgekommen sind, haben wir ein Großaufgebot aufgefahren“, sagt Martin.

Oberkommissar Martin: „Niemand ist durch ein Messer verletzt worden“

Obwohl zwei Männer leicht verletzt ins Krankenhaus nach Bad Tölz gebracht werden mussten, stellte sich vor Ort heraus, dass der Streit glimpflicher verlief als zunächst angenommen. Eine Messerstecherei habe es nicht gegeben. „Niemand ist durch ein Messer verletzt worden“, sagt der Oberkommissar. Der genaue Tathergang sei jedoch noch unklar. 

Insgesamt seien zehn männliche Bewohner an dem Streit beteiligt gewesen – als Beschuldigte, Geschädigte und Zeugen. Sie müssen nun vernommen werden. „Da ihre ersten Aussagen sehr unterschiedlich sind, wird es wohl noch einige Zeit dauern, um den Tatablauf vollständig zu rekonstruieren“, sagt Martin. Für die Ermittler erschwerend hinzu kommt die Sprachbarriere, da die Männer wenig bis gar kein Deutsch sprechen. „Um sie zu vernehmen, sind Dolmetscher notwendig.“  

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