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Schnittig unterwegs: Bürgermeister Michael Müller braust gerne mit dem neuen BMW i3 durch die Stadt. 

E-Mobil für die Verwaltung

Großes Lob für den kleinen Flitzer

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Neuerdings verfügt die Geretsrieder Stadtverwaltung über ein Dienstfahrzeug mit elektronischem Antrieb - ein BMW i3. Der Wagen ist bei den Mitarbeitern extrem beliebt - aus verschiedenen Gründen. 

Geretsried – So viel ist klar: Mit diesem Flitzer gewinnt man jedes Duell an der Friedhofskreuzung. „Wenn man mit dem Gas gibt, kommt man als erster vom Fleck“, sagt Bürgermeister Michael Müller und schmunzelt. Die Stadtverwaltung hat ein neues Dienstfahrzeug angeschafft – und zwar einen BMW mit Elektroantrieb.

Bei dem neuen Auto handelt es sich um eine Ersatzbeschaffung für ein ausrangiertes Fahrzeug aus dem städtischen Fuhrpark. Müller betont, dass den BMW i3 alle städtischen Mitarbeiter für Dienstfahrten nutzen dürfen und dieses Angebot auch gern in Anspruch genommen wird. „Er ist im Rathaus sehr beliebt“, berichtet der Bürgermeister. „Und ich fahre auch sehr gerne mit dem Wagen.“ Das E-Auto sei sehr leise, und man könne es nicht abwürgen, berichtet Müller. „Aber man muss daran denken, dass man es in der Garage wieder ansteckt.“ Bei beispielsweise 35 zurückgelegten Kilometern beträgt die Ladezeit zwei Stunden. Ist der Akku ganz leer, braucht er zwölf Stunden, bis er wieder aufgeladen ist. Dann kommt man zirka 200 Kilometer weit.

Für den Dienstbetrieb ist das Auto perfekt

Laut Müller soll mittelfristig neben dem Rathaus eine Schnellladestation installiert werden. „Noch fehlen die dafür benötigten Starkstromleitungen.“ Im Zuge der Umbauarbeiten am Karl-Lederer-Platz soll dieses Problem beseitigt werden. Auch an der Egerlandstraße soll es demnächst eine E-Ladestation geben. Wäre der BMW i3 auch etwas für den Privatgebrauch? „Nett wäre das schon“, meint Müller. Aber die noch nicht ausgereifte Infrastruktur, die geringe Reichweite des Fahrzeugs und das Preis-Leistungs-Verhältnis würden ihn als Privatmann von einem Kauf abhalten. „Das Auto kostet immerhin 42 000 Euro.“ Als Kommune sei man hingegen dazu verpflichtet, die E-Mobilität voranzutreiben. Der Bürgermeister: „Für den Dienstbetrieb ist das Auto perfekt.“

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