+
Christoph Schramm gründete das Start-up-Unternehmen Franco Fresco. Seine Firma beliefert über 2500 Märkte mit „Gustavo Gusto“- Pizzen.

Pizza-Produzent vergrößert sich

“Gustavo Gusto“ produziert künftig auf dem ehemaligen Sieber-Gelände

  • schließen

Pizza-Freunde aufgepasst: „Gustavo Gusto“-Produzent Franco Fresco vergrößert sich. Er wird am Frühjahr auf dem ehemaligen Sieber-Gelände produzieren.

Geretsried - Geschäftsführer Christoph Schramm hat schon länger nach einer Alternative zum Standort an der Spreestraße gesucht. Aktuell beliefert seine Firma Franco Fresco 2500 Märkte in Deutschland und Österreich mit „Gustavo-Gusto“-Pizza. „Wir haben aber eine deutlich größere Nachfrage“, sagt er. Das 2014 in Geretsried gegründete Unternehmen wächst - künftig kann es das auch räumlich. Franco Fresco zieht im Frühjahr auf das ehemalige Sieber-Areal. Wie berichtet hatte es die Firma Krämmel im Sommer gekauft. Nun wurde es an die Firma Franco Fresco vermietet. 

Listerien-Skandal: Pizza-Produzent hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt

Aktuell wird das Gebäude der ehemaligen Firma Sieber umgebaut und den Bedürfnissen des Pizza-Produzenten angepasst. „Es wird nichts übernommen“, betont Schramm. Nach dem Listerien-Skandal der Firma Sieber  habe man sich ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Alles werde gereinigt und desinfiziert, das Gebäude wurde auch mit dem Landratsamt begangen. „Für uns geht keine Gefahr aus“, sagt der Geschäftsführer. Die Pizza wird bei der Produktion und nochmals daheim erhitzt, dabei würden Listerien ohnehin absterben. Da kein Risiko bestehe, wolle man die Reaktivierung des Geländes wagen. „Das ist gut für uns und gut für Geretsried.“

Mitarbeiter gesucht

Derzeit beschäftigt das Unternehmen knapp 50 Mitarbeiter und stellt täglich rund 10.000 Pizzen her. Am neuen Standort rechnet Schramm, nach und nach 150 Angestellte zu beschäftigen. „Initiativbewerbungen sind erwünscht“, sagt er. Franco Fresco suche Kräfte in allen Bereichen - Verwaltung, Vertrieb, Produktion und Disposition. 

Alles Handarbeit: Franco Fresco stellt die Tiefkühlpizzen per Hand her.


Mit „Gustavo-Gusto“-Pizza beliefern Schramm und sein Team seit dem Jahr 2016 Märkte. Die Idee: Tiefkühlpizza, die schmeckt wie beim Lieblingsitaliener um die Ecke. Der Teig wird per Hand geformt und mit überwiegend regionalen Produkten belegt. Unter diesem Qualitätsstandard soll an der Ecke Banater Straße/Böhmerwaldstraße weitergearbeitet werden. Neu gebaut wird eine Tiefkühlhalle mit über 1000 Pallettenstellplätzen. Sie soll laut Schramm in der Mitte nächsten Jahres fertiggestellt werden.

Zwei neue Sorten in Planung

Das ehemalige Werksverkaufs-Häuschen der Firma Sieber soll weiter genutzt werden. Der bisherige Standort an der Spreestraße in Geretsried wird voraussichtlich aufgegeben. „Wir überlegen auch, einen Mittagsverkauf am neuen Standort einzuführen - aber sicher nicht von Anfang an“, sagt Schramm. Und auch geschmacklich soll sich „Gustavo Gusto“ weiterentwickeln: Laut Geschäftsführer sind zwei weitere Sorten in Planung.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Gewappnet gegen das Coronavirus: So reagieren Unternehmen, Kliniken und Betriebe im Landkreis
Nachdem sich im Kreis Starnberg ein Coronavirus-Verdacht bestätigte, reagieren auch Kliniken und Betreiber im Landkreis auf die gefährliche Krankheit aus China. 
Gewappnet gegen das Coronavirus: So reagieren Unternehmen, Kliniken und Betriebe im Landkreis
Zeichen gegen Antisemitismus: Polizeipräsident besucht den Erinnerungsort Badehaus
Weltweit wurde am Montag der Opfer des Holocaust gedacht. In Zeiten, in denen Antisemitismus wieder verstärkt auftritt, war es Polizeipräsident Robert Kopp wichtig, ein …
Zeichen gegen Antisemitismus: Polizeipräsident besucht den Erinnerungsort Badehaus
Kommunalwahl 2020: Bürgermeisterkandidat Richard Kugler im Porträt
Richard Kugler will Bürgermeister von Wolfratshausen werden. Er tritt für die Wolfratshauser Liste an. Wir sind mit ihm durch den Bergwald spaziert.
Kommunalwahl 2020: Bürgermeisterkandidat Richard Kugler im Porträt
Bürgermeister bestätigt: AfD will in den Wolfratshauser Stadtrat
Die Alternative für Deutschland (AfD) tritt bei der Stadtratswahl in Wolfratshausen an. Das hat Bürgermeister Klaus Heilinglechner am Sonntag auf Nachfrage bestätigt.
Bürgermeister bestätigt: AfD will in den Wolfratshauser Stadtrat

Kommentare