Ab 1. August 2013 haben Eltern einen bundesweit einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Bürgermeisterin Cornelia Irmer (parteifrei) geht davon aus, diesen Anspruch auch erfüllen zu können. Foto: fotolia

Auf gutem Weg mit den Krippenplätzen

Geretsried - Familienfreundlichkeit hat sich die Stadt Geretsried auf die Fahnen geschrieben - und beim Thema Kinderbetreuung ist die Kommune auf einem guten Weg.

Im Herbst 2009 sah die Betreuungssituation für Kleinkinder noch ganz anders aus. 43 Krippenplätze gab es damals, als der Stadtrat einen Bedarfsplan verabschiedete, der aufzeigte, wohin die Reisen gehen soll. 200 Plätze wurden anerkannt. Seitdem hat sich einiges getan: 2010 eröffnete der TuS Geretsried mit Champini aus Nürnberg die erste Sportkindertagesstätte im Landkreis, eine zweite soll folgen. Derzeit werden in der bestehenden Sportkita 46 Kleinkinder in vier Gruppen betreut. Im April soll eine neue Gruppe dazu kommen.

Im vergangenen Jahr siedelte sich die Johanniter am Johannisplatz an. Seit dem laufenden Kindergartenjahr werden dort 24 Krippenkinder betreut. Auch in der AWO-Kita Bärenhöhle gibt es 24 Plätze, und in der Caritas-Einrichtung an der Adalbert-Stifter-Straße zwölf. Mit diesen 118 Krippenplätzen und einer Bedarfsabdeckung von 31 Prozent erfülle die Stadt nahezu die gesetzlichen Anforderungen, die bei 35 Prozent liegen, sagte Bürgermeisterin Irmer jüngst in einer Gesprächsrunde mit Elternbeiräten aller Geretsrieder Kitas.

Ab September dieses Jahres sollen weitere 44 Krippenplätze hinzukommen. Sowohl TuS-Champini als auch die Johanniter wollen ihr Betreuungsangebot in Geretsried ausbauen.

(nej)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare