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Immer einen Schritt schneller waren die Geretsrieder um Maximilian Hüsken (li.) im Abstiegsrunden-Duell gegen Pfaffenhofen, das sie mit 9:0 gewannen. Am heutigen Freitag sind die River Rats zu Gast bei den Icehogs.

Geretsried

Ein gutes Pflaster

Eishockey - Die Geretsrieder River Rats hoffen in Pfaffenhofen auf ein ähnlich gutes Abschneiden wie in der Vorsaison.

Das Auftaktwochenende in der Bayernliga endete für das Geretsrieder Eishockeyteam mit zwei Niederlagen – in Passau unterlagen die River Rats mit 0:8 und bei dem in Bad Tölz ausgetragenen Heimspiel gegen Dorfen mit 1:2. „In diesem Match hatten wir viele gute Ansätze. Wenn wir nicht den großen Nachteil in der Vorbereitung mit den wenigen Eiszeiten in fremden Stadien hätten, wäre sicherlich mehr drin gewesen“, rekapituliert ESC-Coach Florian Funk die knappe Niederlage gegen die Isenstädter.

Ebenfalls punktlos gestaltete der EC Pfaffenhofen, bei dem die River Rats am heutigen Freitag um 20 Uhr zu Gast sind, seine beiden Eröffnungsspiele. Die Icehogs verloren zu Hause mit 2:6 gegen die Memmingen Indians und gingen in Miesbach mit 1:6 unter. Auf den neuen Trainer Heinz Zerres – zuletzt beim Bezirksligisten EV Aich tätig – wartet viel Arbeit, zumal sich zahlreiche Stammkräfte zu diversen Ligakonkurrenten verabschiedet haben. Urgestein David Vokaty beispielsweise wechselte nach 19 Jahren zum Nachrücker EHF Passau, Mathias Jeske und Christian Birk schlossen sich dem EV Moosburg an, während Franz Birk bei den Wanderers Germering und Marco Deubler bei Aufsteiger TSV Erding anheuerten. Darüber hinaus wechselte Topscorer Martin Kuritko in seine tschechische Heimat zurück und spielt nun für den Drittligisten HC Zdar nad Sazavou. Dessen Kontingentstelle belegt nun der Österreicher Michael Lackner, zuletzt beim unterklassigen EV Aich aktiv. Allerdings können die beiden Neuzugänge Andreas Pielmeier und Michael Welter auf Oberligaerfahrung beim EV Regensburg vorweisen.

Noch gerne erinnert man sich in Geretsried an die Aufeinandertreffen beider Klubs in der vergangenen Spielzeit. Nach der Vorrunde waren die Ilmstädter Vorletzter, der ESC Schlusslicht. In der Abstiegsrunde trumpften jedoch beide Kellerkinder auf. Pfaffenhofen ging als Erster durchs Ziel, die Rats als Zweiter vor Germering und Pegnitz. Insgesamt stand man sich in sechs Duellen gegenüber. Dabei ging die Funk-Truppe dreimal in Pfaffenhofen (5:2, 5:2, 5:4) als Sieger vom Eis und gewann ein Mal im Heinz-Schneider-Eisstadion (9:0). Hier bezog man allerdings auch zwei Niederlagen (4:5 und 0:3) gegen die Icehogs.

„Wenn wir so eine Leistung wie gegen Dorfen abrufen, sind vielleicht die ersten Punkte drin. Aber da muss wirklich alles stimmen“, urteilt Florian Funk. Wieder einmal spät um 22.15 Uhr fand das Training der River Rats am Mittwoch in Bad Tölz statt. Deshalb hofft man beim ESC inständig, in der kommenden Woche   erstmals im Heinz-Schneider-Stadion aufs Eis gehen zu können. gos

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