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Beliebtes Fahrgeschäft: Das „Hupferl“ kommt besonders bei den Jugendlichen an.

„Ich hoffe, dass es so weitergeht“

Halbzeitbilanz: So läuft der Geretsrieder Waldsommer

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Die Geretsrieder zieht es auf den Waldsommer. Das freut die Festwirtsfamilie Fahrenschon und die Schausteller, die für unsere Zeitung Zwischenbilanz gezogen haben.

Geretsried – Am Mittwochnachmittag geht es rund auf dem Waldsommer. Der Parkplatz ist gut belegt, die Besucher strömen auf den Festplatz. Aus dem „Hupferl“ schallen Schreie der Begeisterung durch die Schaustellergasse. Vor dem Tombola-Stand des Roten Kreuzes werden fleißig Lose ausgepackt. Am Familientag gibt es ermäßigte Preise – sehr zur Freude von Oma und Opa, die die Chips für das Kinderkarussell gleich im Säckchen kaufen.

Bar soll junge Leute anziehen

Im Festzelt gibt es für die Mädchen und Buben Würstl mit Pommes plus Limo zum Sonderpreis. Vor der Bühne wartet der Kasperl auf die Kinder. Ausfallen muss leider das Kinderschminken. „Die Dame ist erkrankt“, erklärt Festwirt Fahrenschon. „Leider habe ich keinen Ersatz mehr bekommen“, sagt der 52-Jährige. Tina Gießibl ist mit ihren zwei Kindern da. Erst gibt’s ein Hendl, dann Zuckwatte. „Mir gefällt, wie das Zelt aufgebaut ist, sagt die 32-Jährige. „Aber es hätte schon zum Mittagessen um 13 Uhr öffnen können.“ An einigen Tagen hat die Bar im Zelt bis morgens um 2 Uhr geöffnet. „Das find’ ich super“, meint die Geretsriederin. „Ich hoffe, dass dann mehr junge Leute kommen.“

Draußen versucht sich ein kleiner Bub an einer der Schießbuden. Er darf auf dem Tresen knien, Schaustellerin Alexandra Bürstlein hilft ihm beim Halten des Gewehrs. Zwölf Schuss kosten sechs Euro – zwei sind heute gratis. Der Bub schafft fünf Treffer. Als Gewinn sucht er sich einen „Schleimi“ aus. Die Bürstleins sind zum ersten Mal in Geretsried. „Bisher ist es okay, die Leute sind sehr angenehm“, berichtet die Schaustellerin, während sie die Waffe nachlädt.

Festwirt Fahrenschon ist zufrieden

Festwirt Fahrenschon ist ebenfalls zum ersten Mal in Geretsried – und bislang zufrieden. „Ich hoffe, dass es so weitergeht.“ Seine gesteckten Ziele habe er erreicht und teilweise sogar übertroffen. „Am Samstag zur bayerischen Rocknacht war es voll“, berichtet Fahrenschon. Aber die Band habe ordentlich Gas geben müssen, um den 800 bis 1000 Besuchern einzuheizen. „Es hat a bissl gedauert, bis die Leute auf den Bänken standen. Aber die Band hat es geschafft.“

Weit übertroffen wurden Fahrenschons Erwartungen am Dienstagabend. Es gab das halbe Hendl und die Maß Bier für jeweils 5,99 Euro. Das kam bei den Geretsriedern an, das Zelt war voll. Teilweise dauerte es, bis die Gäste mit Getränken und Essen versorgt waren. „Es tut mir leid, dass einige warten mussten“, entschuldigt sich der Festwirt. „Aber bei uns wartet der Gast aufs Hendl und nicht das Hendl auf den Gast. Das ist unsere Philosophie.“ Auch Firmen seien am Dienstag mit ihrer Belegschaft da gewesen – einige allerdings ohne Reservierung. Fahrenschon: „Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns besser vorbereiten können.“

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