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Wann geht es los?

Hallenbad in Warteschleife

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Wie und wann es weitergeht mit dem interkommunalen Hallenbad, haben derzeit das Landratsamt und die Regierung von Oberbayern in der Hand.

Geretsried – In einem Jahr soll der Startschuss für den Bau des interkommunalen Hallenbads fallen. Eine Hürde muss das Projekt zuvor nehmen: Der Landkreis und alle beteiligten Kommunen müssen noch einer Zweckvereinbarung zustimmen. Darin sollen die Verteilung der Investitions- und der Betriebskosten sowie die Nutzungsgebühren geregelt werden.

Entworfen hat dieses fünf bis sechs Seiten umfassende Papier die Stadt Geretsried, die das Schul- und Sportschwimmbad auch bauen wird. Das bestätigt Pressereferent Thomas Loibl auf Nachfrage unserer Zeitung. Vor etwa einem Monat habe man die Zweckvereinbarung aufgesetzt und an das Landratsamt zur Prüfung weitergeleitet. Anschließend wird die Behörde das Schriftstück an die Regierung von Oberbayern schicken – ebenfalls zur Kontrolle. „Da geht es um Fördervorgaben“, erklärt Loibl. Wie berichtet unterstützt der Freistaat die Baumaßnahme. Vor zwei Wochen hatte Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder den Förderbescheid über eine erste Rate in Höhe von 403 000 Euro überreicht. In Summe soll dieses „Vorzeigeprojekt interkommunaler Zusammenarbeit“ (Söder) mit 4,2 Millionen Euro bezuschusst werden. Die Gesamtkosten für das Schwimmbad, das neben dem Schulzentrum an der Adalbert-Stifter-Straße entstehen soll, werden auf 13,62 Euro geschätzt.

Derzeit ist die Stadt Geretsried „in Wartestellung“, so Loibl. Erst wenn das Landratsamt und die Regierung von Oberbayern ihre Zustimmung zur Zweckvereinbarung gegeben haben, können der Kreistag und die beteiligten Kommunen darüber beraten und Beschlüsse fassen.

Das Bad besteht aus zwei Hallen. In der großen befinden sich ein Wettkampfbecken mit fünf Bahnen und ein Sprungbecken mit einer Drei-Meter-Plattform. In der kleinen Halle entstehen ein Lehrschwimmbecken sowie ein Planschbecken. Die zusätzlich geplante Sauna ist allein Sache der Stadt Geretsried und soll eventuell mit einem privaten Investor realisiert werden.

Ende des Jahres soll die Genehmigungsplanung fertig sein, sodass die Arbeiten über den Winter ausgeschrieben werden können. Die Rodung des Waldstückes erfolgt im Herbst dieses Jahres oder spätestens Anfang 2018. Eröffnen könnte das neue Hallenbad im Jahr 2020.

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