Kofi Annan ist gestorben

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Matchwinner: Florian Lechner (li.) fälschte einen Schuss von Teamkollege Bernhard Jorde zum 3:2 ab.

Eishockey: Bayernliga-Abstiegsrunde

Hartes Stück Arbeit

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Match halten die Geretsrieder River Rats Kurs auf den Klassenerhalt.

Germering/Geretsried – Keine Schwäche leistete sich der ESC Geretsried auch am zweiten Spieltag der Bayernliga-Abstiegsrunde. Bei den Wanderers Germering, mit nur zwei Erfolgen abgeschlagenes Schlusslicht nach Abschluss der Vorrunde, siegten die River Rats mit 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) und behaupteten damit ihre Tabellenführung. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit, bis die drei Punkte im Sack waren.

Gleich ihr erstes Überzahlspiel krönten die Gäste mit einem Treffer. Nach knapp zwei Minuten schoss Ondrej Horvath zum 1:0 ein. Obwohl der ESC in der Folge am Drücker blieb, wollte trotz zahlreicher guter Chancen kein weiterer Treffer fallen.

Im zweiten Abschnitt waren die Platzherren aktiver. Für die Rats versäumte es Martin Köhler, nach einem Break in Unterzahl das 2:0 nachzulegen (27.). Der Außenstürmer scheiterte am Schoner von Wanderers-Goalie Severin Dürr. Die Hausherren belohnten sich schließlich für ihre Bemühungen: Aus einem Gewühl heraus markierte Stefan Sohr das 1:1. Dass sie nun mehr würden tun müssen, war den Geretsriedern klar. Allerdings ging der Schuss zunächst nach hinten los: Martin Pfohmann erzielte nach einem schönen Zuspiel von US-Boy C. J. Cangelosi die etwas überraschende 2:1-Führung (49.) für die Wanderers. „Wenn uns danach noch ein Treffer gelungen wäre, hätten wir einen Puffer gehabt. Aber leider waren wir dazu nicht in der Lage“, klagte Germerings Coach Florian Winhart später in der Pressekonferenz.

Der ESC hatte sich vom Rückstand nämlich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Zwei Minuten nach Pfohmanns Tor besorgte Köhler nach einem überragenden Pass von Dominik Meierl das 2:2. Geretsried hatte wieder Oberwasser, wollte sich mit einer Punkteteilung in der regulären Spielzeit keinesfalls begnügen. 140 Sekunden vor der Schlusssirene kam Bernhard Jorde an der blauen Linie in Scheibenbesitz. Er zog ab, der Puck flog genau aufs Germeringer Gehäuse. Vor dem stand Florian Lechner, der die Scheibe leicht abfälschte und dem überraschten Keeper Dürr somit keine Abwehrchance ließ.

„Die Partie war ziemlich lange offen. Das 1:2 fiel zu einem schlechten Zeitpunkt. Aber wir haben in den letzten zehn Minuten etwas mehr geleistet und dann Gott sei dank noch den Siegtreffer erzielt“, freute sich ESC-Coach Florian Funk. Die Basis zum Klassenerhalt hat Geretsried mit den beiden Auftaktsiegen nun schon einmal geschaffen. 

gos

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