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Können bald in einer neuen Halle antreten: Die Badminton-Spieler des TuS Geretsried.

Geretsrieder Schulzentrum

„Das hat viel Mühe und Hirnschmalz gekostet“

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Keine bösen Überraschungen am Schulzentrum: Beim geplanten Neubau der Zweifach-Turnhalle bewegen sich die Kosten im angepeilten Rahmen. Das gilt auch für den Umbau des Schulgebäudes.

Keine Diskussionen gab es in der Bau- und Schulausschuss-Sitzung am Montag über die Größe der Turnhalle. Sie ist und bleibt 45 mal 22 Meter groß – also fünf Meter schmaler als eine Dreifach-Turnhalle. Bei schulinternen Veranstaltungen finden in ihr bis zu 1000 Menschen Platz.

Im Mittelpunkt standen vielmehr die Baukosten. Im vergangenen halben Jahr hat Architekt Manfred Drescher die Pläne überarbeitet. So ist es ihm gelungen, einige Bereiche der Halle billiger zu gestalten. Die Turnhalle hat nun nur noch einen statt drei Eingangsbereiche. Der Lift zur Sportfläche wird etwas schlichter und billiger als zunächst geplant. Die gravierendste Veränderung gegenüber der ursprünglichen Planung: Die Lüftungsanlage wird nicht unter der neuen Turnhalle gebaut, sondern in dem Bereich zwischen der alten und der neuen Halle. „Das hat viel Mühe und Hirnschmalz gekostet“, sagte Drescher. Auf diese Weise sanken die geschätzten Baukosten von 7,9 Millionen Euro auf 7,6 Millionen Euro.

Wie gewonnen, so zerronnen: Inzwischen haben sich einige Normen geändert, die den Neubau teurer machen. Ebenso setzte Drescher höhere Nebenkosten an. Unter dem Strich ergeben sich so Kosten von 7,8 Millionen Euro.

Mit den geforderten Lärm-Grenzwerte sollte es nach Einschätzung von Drescher keine Probleme geben, schließlich ist die Halle von Lärmschutzwänden umgeben. „Wenn die Prognose stimmt, werden die Grenzwert für Mischgebiete eingehalten“, erklärte Drescher, „eventuell unterschreiten wird sogar die strengeren Grenzwerte für allgemeine Wohngebiete“. Die Ausschuss-Mitglieder votierten einstimmig für die Planung.

Im Anschluss gab Architekt Dieter Kubina einen Zwischenbericht zu der Generalsanierung des Schulzentrums. Hier haben sich die erwarteten Kosten von 38,5 Millionen Euro auf 38,6 Millionen Euro erhöht, vor allem weil Elektrotechnik wohl etwas teurer wird als kalkuliert. „Es gibt keine wesentliche Steigerung, wir liegen 0,3 Prozent über der ursprünglichen Kostenschätzung“, kommentierte Sachgebietsleiter René Beysel. „Wir sind da auf einem sehr, sehr guten Weg.“ Kubina regte an, den Umbau der bestehenden Turnhalle auf 2023 vorziehen: „Aber da haben wir noch einige Jahre Zeit, darüber nachzudenken.“ 

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