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Der große Rückhalt der River Rats beim Match in Höchstadt war wieder einmal Torhüter David Albanese (re.).

Eishockey

Hauchdünn am Punktgewinn vorbei

Die Geretsrieder River Rats haben sich bei ihrer 3:4-Niederlage in Höchstadt ausgezeichnet verkauft.

Höchstadt/Geretsried – Richtig gut verkauft hat sich das Geretsrieder Eishockeyteam am Sonntagabend, unterlag aber beim favorisierten Höchstadter EC mit 3:4 (1:2, 2:2,0:0). In einer rassigen und temporeichen Partie gingen die Hausherren durch Ales Kreuzer in Führung. Kurz darauf eroberte sich Dominik Meierl bei einem Spielaufbau der Mittelfranken in deren Drittel die Scheibe und glich zum 1:1 (9.) aus. Als der Geretsrieder Mittelstürmer auf der Strafbank saß, gelang Lukas Lenk in Überzahl das 2:1. Kurz nach der ersten Pause markierte Ondrej Horvath den 2:2-Ausgleich bei nummerischer Überlegenheit. Wenig später war der ESC nur kurze Zeit nicht eng genug an den Gegenspielern. Prompt nutzte dies der Vorrundenmeister mit sehenswerten Spielzügen zu zwei Treffern Als erneut Horvath auf 3:4 verkürzte, kam noch einmal Spannung auf.

Ondrej Horvath Der Geretsrieder Topscorertraf in Höchstadtzweimal ins Schwarze.

Trotz guter Chancen beiderseits wollte im Schlussdrittel kein weiteres Tor mehr fallen. Dabei riskierten die River Rats alles: Torhüter David Albanese ging zwei Minuten vor dem Ende zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Der Ausgleich, der nicht unverdient gewesen wäre, gelang jedoch nicht mehr.

„Meine Mannschaft hat hart gearbeitet und gekämpft. Wir wollten einen Punkt mitnehmen, leider hat es nicht geklappt“, befand Coach Ludwig Andrä. Froh über die drei Punkte war HEC-Spielertrainer Daniel Jun: „Die Effektivität bei der Chancenverwertung und ESC-Keeper Albanese waren für uns die größten Baustellen. Wir waren in einigen Situationen zu hektisch.“  Eduard Hien

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