+
Selbstbewusstsein getankt: In Kempten wollen die River Rats um Daniel Merl (re.) ihre Erfolgsserie fortsetzen. 

Eishockey

Das Heimrecht zurück erkämpfen

  • schließen

Geretsrieder River Rats wollen sich in Kempten für Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Geretsried – Alles wieder im Lot beim ESC Geretsried? Nach vier Siegen in Folge hat sich der Eishockey-Bayernligist mit nunmehr 15 Zählern auf Rang zwei der Abstiegsrunde gehievt, doch für Trainer Sebastian Wanner ist das nur eine Momentaufnahme: „Wir haben noch überhaupt nichts erreicht. Vielmehr haben wir nur unsere Ausgangsposition verbessert und die Spieler haben Selbstbewusstsein getankt.“

Nicht ganz unschuldig an der vorangegangenen Misere ist der ESC Kempten. Offenbar mental und körperlich unvorbereitet waren die River Rats an jenem 11. Januar ins erste Qualifikationsmatch gegangen und im wahrsten Sinn des Wortes kalt erwischt worden: Gegen die frisch aufspielenden Allgäuer kassierten die Geretsrieder nach desolater Leistung eine 4:7-Niederlage, die tags darauf in der Trennung von Trainer Ludwig Andrä gipfelte. „Und weil wir damals verloren haben, müssen wir uns jetzt unser Heimrecht zurück erkämpfen“, betont Wanner vor dem Rückspiel in Kempten (Freitag, 19.30 Uhr).

Die Sharks, die sich als Zweiter der Landesliga Süd qualifiziert haben, sind nach ihrem Traumstart allerdings etwas ins Straucheln geraten und auf Rang sechs abgerutscht. Zuletzt verlor die Truppe von Trainer Markus Wartosch daheim gegen Amberg (3:4) und in Schongau (8:1). Wanner schätzt die Mannschaft dennoch stark ein: „Sie haben jede Menge Erfahrung und Offensivpotenzial im Kader.“ Angefangen von Torhüter Martin Niemz, mit dem der ESC-Coach einst selbst in Ulm spielte und der anschließend viele Jahre der Rückhalt des ECDC Memmingen war, über die Routiniers Alexander von Sigritz und Patrick Weigant bis zu den Kontigentspielern David Hornak (Slowakei) und Adrian Kastel-Dahl (Schweden). Weil die Partie mit einer Benefizaktion für eine Allgäuer Familie einher geht, ist mit erhöhtem Zuschaueraufkommen zu rechnen. „Aber wir dürfen uns davon nicht beeindrucken lassen, sondern müssen von der ersten Sekunde an Gas geben“, betont der 42-Jährige.

Zwar fehlen weiterhin Hans Tauber und Matthias Götz (beide Hand gebrochen), dafür ist mit Luis Rizzo ein weiterer Langzeitverletzter aufs Eis zurückgekehrt. Für einen Einsatz ist es allerdings noch zu früh. Fehlen wird in Kempten Maximilian Hüsken aus beruflichen Gründen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Starkbierfest in Wolfratshausen: Warum Herrmann Paetzmann nicht mehr Edmund Stoiber spielt
Seit Jahren ist Herrmann Paetzmann beim Starkbierfest in Wolfratshausen dabei - mit der Paraderolle im Singspiel als Stoiber ist aber Schluss.
Starkbierfest in Wolfratshausen: Warum Herrmann Paetzmann nicht mehr Edmund Stoiber spielt
Weiter auf Relegationskurs
VSG-Herren gewinnen klar gegen Neuperlach und mit Mühe gegen Holzkirchen. Damit behaupten die Volleyballer den zweiten Platz in der Bezirksliga Ost.
Weiter auf Relegationskurs
Schüler (11) wird im Bus zum Ziel - dann steigen zwei Kinder mit aus - und es wird schlimm 
Alle Polizeimeldungen aus der Region: Aktuell fahndet die Polizei nach zwei Buben, die über einen 11-Jährigen hergefallen sind.
Schüler (11) wird im Bus zum Ziel - dann steigen zwei Kinder mit aus - und es wird schlimm 
Mann soll Schüler (17) verprügelt haben: „Das ist totaler Humbug“
35-Jährige aus dem Landkreis soll einen Schüler (17) auf einem Kinderspielplatz an der Wolfratshauser Margeritenstraße geschlagen haben. Er will es aber nicht gewesen …
Mann soll Schüler (17) verprügelt haben: „Das ist totaler Humbug“

Kommentare