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Germering, zum Dritten: Nach dem Marathon-Match am Mittwoch – Maximilian Hüsken (weißes Trikot) erzielte den 3:1-Siegtreffer – empfangen die Geretsrieder River Rats am Sonntag erneut die Wanderers.

Geretsried

Heinz-Schneider-Stadion als Festung

Eishockey - Geretsrieder River Rats wollen am Sonntag gegen Germering ihre Heimserie fortsetzen.

Es bleibt spannend in der Bayernliga-Abstiegsrunde. Sowohl das Geretsrieder Eishockeyteam und der EC Pfaffenhofen als auch die Wanderers Germering sind dick im Rennen um die beiden ersten Plätze, die den Klassenerhalt bedeuten. Für den EV Pegnitz sind zuletzt die Chancen gesunken, Rang drei und damit die Relegationsspiele gegen den Zweiten der Landesligameisterschaft zu erreichen. Schon droht den Oberfranken nach nur einjähriger Bayernliga-Zugehörigkeit der Abstieg.

Für die River Rats gilt es, weiterhin Punkte zu sammeln. Und die Aussichten, dass dies gegen den Abonnementgegner Wanderers Germering – es ist das dritte Aufeinandertreffen beider Teams innerhalb von zehn Tagen –, klappt, stehen das Heimspiel am Sonntag (18 Uhr, Heinz-Schneider-Eisstadion) nicht schlecht. Bislang haben die Geretsrieder alle ihre Play-down-Partie vor heimischer Kulisse gegen Pfaffenhofen (9:0), Pegnitz (6:2) und Germering (3:1) gewonnen.

„Wir werden auch diesmal eine Top-Leistung abrufen müssen, denn an der Tabellenspitze wird es ganz eng bleiben“, vermutet ESC-Trainer Florian Funk, der lediglich auf Backup-Torhüter Michael Iszovics (leichte Gehirnerschütterung) verzichten muss. „Ein erneuter Sieg über Germering wäre jedenfalls brutal wichtig. Damit könnten wir in der Tabelle zwischen den einzelnen Mannschaften ein richtiges Loch reißen“, meint Funk.

Natürlich hoffen beide Vereine samt Funktionären und Zuschauern, dass Petrus diesmal Milde walten lässt. Nachdem das erste Duell zwischen Geretsried und Germering wegen Schneefalls abgebrochen worden war, entwickelte sich die Nachholpartie am vergangenen Mittwoch zu einem Marathon: Witterungsbedingt wurde die Begegnung zwischenzeitlich für rund 90 Minuten unterbrochen und dürfte mit einer Dauer von insgesamt rund drei Stunden wohl zu den längsten Bayernliga-Partien überhaupt gehören. gos

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