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Wer sich an den heißen Draht wagt, braucht ein ruhiges Händchen.

Serie: Beweg Dich! – Teil 3

Heiß, heißer, heißer Draht

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Geretsried hat jetzt einen Bewegungsparcours. Wie er funktioniert, aus welchen Geräten er besteht und wie diese zu nutzen sind, stellen wir in unserer Serie „Beweg’ dich!“ vor. Heute heißt es Ruhe bewahren.

Das ist...

der heiße Draht. Er gehört wie die Balancierstrecke „Bergheim“ zum Modul Koordination und Geschicklichkeit. Das Gerät besteht aus einem etwa 30 Zentimeter breiten Brett aus Edelstahl, das auf großen Sprungfedern montiert und mit Gelenken verbunden ist. Auf der einen Seite bietet ein gerader Handlauf Halt, auf der anderen Seite kommt man an einem Edelstahlrohr ordentlich ins Schwitzen.

So geht’s...

In der leichten Variante balancieren Anfänger vorwärts über das gefederte Brett. Wer sich unsicher fühlt, stützt sich mit einer Hand am Handlauf ab. Die andere Hand hält einen Ring. Er muss entlang des Edelstahlrohrs geführt werden, ohne dieses zu berühren. In der Mitte angekommen, wechselt der Turner die Seiten. Eine Stufe schwerer wird es, wenn man anschließend rückwärts weitergeht. Profis können während des Laufens auf dem Brett mehrmals die Richtung wechseln. Hat man das Brett drei bis fünf Mal überquert, geht’s weiter zur nächsten Übung.

Das bringt’s...

Am heißen Draht verbessern Sportler ihren Gleichgewichtssinn, weil das Brett wirklich ordentlich wippt, sobald man sich darauf bewegt. Wer den Ring um das Rohr führt, trainiert seine Geschicklichkeit. Beides parallel zu machen, verbessert das Zusammenspiel der einzelnen Gliedmaßen sowie die Augen-Hand-Koordination. Mittels der eingebauten Drehungen wird die Umstellungsfähigkeit trainiert. Und Spaß macht der heiße Draht noch zusätzlich. 

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