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Ausglichene Schussbilanz, aber trotzdem verloren: Die Geretsrieder River Rats um Maximilian Hüsken (re.) verloren in Erding mit 3:8. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag geht es im Heinz-Schneider-Eisstadion gegen den ESC Dorfen.

Eishockey

Hinten und vorne zu nachlässig

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Die Geretsrieder River Rats stehen nach ihrer 3:8-Niederlage in Erding im Heimspiel gegen Dorfen am Zweiten Weihnachtsfeiertag unter Zugzwang.

Erding/Geretsried– Nichts ist es geworden mit dem frommen vorweihnachtlichen Wunsch von Trainer Ludwig Andrä, der an diesem Wochenende gerne mit dem Geretsrieder Eishockeyteam zumindest drei Punkte eingepackt hätte. Denn nach der 0:3-Niederlage am Freitag daheim gegen den EHC Klostersee hatten die River Rats auch am Sonntag beim TSV Erding mit 3:8 (0:3, 2:3, 1:2) das Nachsehen. „Leider gehen nicht alle Wünsche in Erfüllung“, sagte der ESC-Coach, der mit der Vorstellung seiner Schützlinge nicht völlig unzufrieden war: „Trotz des deutlichen Ergebnisses haben wir eigentlich ganz gut mitgehalten, denn die Torschussbilanz war ausgeglichen.“ Zwei Knackpunkte machte Andrä jedoch aus: „Wir waren direkt vor unserem eigenen Tor zu nachlässig und finden trotz guter Chancen momentan den Weg ins gegnerische Tor nicht.“

Erding dagegen präsentierte sich kaltschnäuzig und nutzte bereits im ersten Drittel Geretsrieder Abwehrschnitzer zu einer 3:0-Führung aus. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Hausherren auch noch auf 4:0, ehe Klaus Berger (28.) und Stefano Rizzo (30.) die River Rats auf 2:4 heranbrachten. „Das war unsere beste Phase. Da hätte die Partie kippen können“, berichtete der Trainer. Der Nackenschlag erfolgte jedoch postwendend mit dem fünften Erdinger Treffer. Im Schlussabschnitt – ESC-Torwart David Albanese hatte für Martin Morczinietz Platz gemacht – trafen die Hausherren noch dreimal ins Schwarze bei einem Gegentor von Maximilian Hüsken zum 8:3-Endstand.

Bereits am Zweiten Weihnachtsfeiertag (Mittwoch, 26. Dezember) müssen die Geretsrieder erneut ran. Um 18 Uhr ist der Tabellennachbar ESC Dorfen zu Gast im Heinz-Schneider-Stadion. „Das ist eine gefährliche Mannschaft, gegen den wir nicht oft gewonnen haben und der sich im Aufwind befindet“, warnt Andrä. Um die dringend nötigen Punkte für den achten Platz einzufahren, „müssen wir unsere Defensivarbeit dringend verbessern und das gegnerische Tor treffen“.

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