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Aufwärmen ist wichtig: Unter Anleitung von Patricia Zeisner (Mi.) bereiteten sich die Nachwuchsläufer auf ihre Rennen vor. Kinder und Jugendliche waren beim 33. Geretsrieder Stadtlauf wieder stark vertreten.

33. Geretsrieder Stadtlauf

Im lockeren Dauerlauf zum Sieg

Glück mit dem Wetter hatten Veranstalter und Teilnehmer des 33. Geretsrieder Stadtlaufs. Bürgermeister Michael Müller und TuS-Chef Mirko Naumann waren sich sicher: „Der Wettergott muss ein Läufer sein. Er hat uns richtiges Stadtlaufwetter beschert.“ So gingen 502 Läufer an den Start beim zweiten Rennen der Raiffeisen-Oberland-Challenge (ROC), zugleich erster Wettbewerb in der Kategorie „Speed“.

Geretsried – Pünktlich um 13.30 Uhr begaben sich mit der Altersklasse U 8 die allerkleinsten Sportler auf die 500 Meter lange Strecke im Isarau-Stadion. Hier hatte sich der TuS Geretsried als Ausrichter eine neue Routenführung einfallen lassen. Patricia Zeisner vom Run-for-Fun-Team erklärte: „Der Spaß am Laufen muss unbedingt im Vordergrund stehen, und alle sollen Sieger sein.“ So absolvierten die Mädchen und Buben erstmals einen Crosslauf, bei dem die schrägen Wiesenflächen am Rand des Stadions mit einbezogen wurden. Auf eine Zeitnahme wurde verzichtet, und jeder Finisher durfte sich über eine Medaille, eine Urkunde und einen Eisgutschein freuen. Und das neue Format kam gut an: 139 kleine Läufer hatten sich hierfür angemeldet, die Jüngsten waren gerade einmal drei Jahre alt.

Kinder und Jugendliche stark vertreten

Ein ebenso beachtliches Starterfeld von 79 Kindern ging anschließend in der U 10-Wertung auf die 1,45 Kilometer lange Strecke, die wie alle weiteren Läufe außerhalb des Stadions gestartet wurde, um nach einer Runde auf der Bahn in der Arena ins Ziel zu kommen. Carla Oberhuber vom WSV Bad Tölz und Jaspar Kübler (Karl-Lederer-Grundschule) hatten hier die Nase vorn. Die Wertung der U 12 entschieden Maria Frauenrieder (TSV Schaftlach) und Felix Koch vom SC Lenggries für sich. Eine Klasse für sich war in der U 14- und U 16-Wertung über drei Kilometer Tobias Tent (U 14, WSV Bad Tölz), der nach exakt elf Minuten locker ins Ziel lief, gefolgt von Annika Koch (U 16, SC Lenggries). Sie benötigte 11:38 Minuten für die Strecke. „Mir war das fast zu warm“, so die 14-Jährige. „Man ist das schöne Wetter gar nicht mehr gewohnt.“

Bürgermeister Müller schickte um 15 Uhr per Startschuss die Läufer der U 20, des Hobbylaufs und die Nordic-Walker auf die 5,3 Kilometer sowie die Teilnehmer des Hauptlaufs auf die zehn Kilometer lange Strecke. Hier hatte sich Markus Brennauer vom TSV Penzberg vorgenommen, eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen. „Ich fühle mich fit. Seit September habe ich mit zehn Einheiten pro Woche durchtrainiert“, berichtete der 37-Jährige. „Den Zehner unter 33 Minuten zu laufen“, so das Ziel des Penzbergers. Brennauer zeigte sich in der Tat topfit und lief ein einsames Rennen – am Ende mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Norman Feiler (TNT Eiblteam Isartal). Doch fehlten dem Athleten mit einer Zeit von 33:05 min. ein paar Sekunden zum anvisierten Ziel. „Das ist schwierig zu erreichen, wenn man alleine laufen muss. Lieber wäre es mir gewesen, wenn Norman näher an mir dran gewesen wäre, um sich gegenseitig zu pushen“, so Brennauer. Feiler war ein lockeres Rennen gelaufen, um seine eigenen Trainingskollegen zu unterstützen. „Aber selbst wenn ich Vollgas gegeben hätte, wäre ich an Markus nicht rangekommen. Er war heute der Schnellste.“

Thea Heim und Markus Brennauer siegen

Als schnellste Frau präsentierte sich Feilers Zögling Thea Heim (TNT Eiblteam Isartal), die nächste Woche eine Top-Leistung bei den Deutschen Meisterschaften über 10 000 Meter anvisiert und von ihrem Trainer die Vorgabe bekommen hatte, in Geretsried einen lockeren Dauerlauf zu zeigen. „Ich muss Thea ein bisschen rügen: Sie ist etwas zu schnell gelaufen,“ so Feiler nach Heims Sieg in einer Zeit von 39:11 Minuten. Auf Rang zwei der Gesamtwertung über zehn Kilometer lief Regina Danner vom SC Gaißach und freute sich über ihre Zeit von 39:33 Minuten: „Ich bin ja eher eine Bergspezialistin, aber auf flachen Strecken klappt es immer besser. Dass ich eine Zeit unter 40 Minuten geschafft habe, ist super.“ Rang drei bei den Frauen sicherte sich die Lenggrieserin Amanda Reiter vom PTSV Rosenheim; in der Männerwertung freute sich Florian Koch (LC Tölzer Land) über seinen Stockerlplatz.

Grund zur Freude hatten auch die Fußballerinnen des TuS. Shari Hanke, Kathrin Lamers, Veronika Fritsch und Martina Aichler siegten in der Teamwertung über die 5,3 Kilometer Strecke und sicherten sich das begehrte Spanferkelessen für 40 Personen.

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