Das neue Gebäude der Firma Krämmel am Karl-Lederer-Platz.
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Das neue Gebäude der Firma Krämmel am Karl-Lederer-Platz.

Anwohner am Karl-Lederer-Platz haben Keller im Wasser

Im Zentrum geht's nass rein - an dem Neubau liegt es angeblich nicht

Anwohner am Karl-Lederer-Platz hatten nach dem Starkregen Wasser im Keller. An dem Neubau lag es angeblich nicht. Laut der Firma Krämmel funktionieren die Düker.

Geretsried - Die Grundwassersituation war eine der größten Sorgen der Anwohner am Karl-Lederer-Platz, als die „Neue Mitte“ geplant wurde. Nun sind die neuen Gebäude PulsG und Centrum 20 samt Tiefgarage fertig, auf dem Platz selbst laufen die letzten Arbeiten. Bislang gab es keine Probleme. Bei dem drei Tage anhaltenden Starkregen vergangene Woche drang jedoch Wasser in die Keller am Karl-Lederer-Platz 22 und 24, berichten Anwohner.

Die Stadt verweist auf Nachfrage unserer Zeitung an den Vorhabensträger, also die Firma Krämmel. Ein Zusammenhang zwischen dem neuen Gebäude und den nassen Kellern könne man nicht feststellen, erklärt Veronika Platz, die für Marketing und Kommunikation des Unternehmens zuständig ist. Unter der Bodenplatte des Gebäudes wurden sogenannte Düker verbaut. Diese unterirdischen Wasserleitungen sollen ein mögliches Aufstauen des Grundwassers auf der Anstromseite verhindern. „Wir hatten erst vor ein paar Tagen die ausführende Firma zur Kontrolle der Düker vor Ort, es wurde keine Beeinträchtigung gemeldet“, berichtet Veronika Platz.

Nachdem man die Meldung aus dem Nachbarhaus erhalten habe, dass Wasser in den Keller eingedrungen sei, habe man die Funktionsfähigkeit der Düker nochmals überprüfen lassen. „Auch hier wurde uns die Funktionstüchtigkeit bestätigt sowie einwandfreie Pegelstände.“ Das bedeute: „Die Dükerleitungen leiten wie gewünscht das Grundwasser unter dem Gebäude durch.“ sw

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