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Engagieren sich für Integration und Quartiermanagement: (v. li.) Lidwina Schöffmann, Rudi Mühlhans, Sibylle Ulbrich, Kerstin Halba und Sandra Mader.

Trägerverein Jugend-und Sozialarbeit

Integration ist und bleibt ein Thema

Der Trägerverein Jugend-und Sozialarbeit weitet sein Angebot aus. Dazu gibt es eine neue Mitarbeiterin: Sibylle Ulbrich verstärkt das Team.

Geretsried – Seit sieben Jahren leistet der Trägerverein Jugend- und Sozialarbeit (TVJA) Quartiersmanagement und trägt damit zur Aufwertung des Johannisplatzes, des Neuen Platzes sowie des Stadtteils Stein bei. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die Initiative „Integration aktiv“, die bis 2015 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert wurde und jetzt von der Stadt unterstützt wird. Nun kündigten die Sozialarbeiter in einem Pressegespräch eine Ausweitung der Aktivitäten an und stellten zudem eine neue Mitarbeiterin vor.

Neue Projektleiterin bei „Integration aktiv“

Da die langjährige „Integration aktiv“-Projektleiterin Dagmara Sosnowka den Trägerverein verlassen hat, übernimmt nun Sibylle Ulbrich einen Großteil ihrer Aufgaben. Die 46-jährige Wolfratshauserin kennt Geretsried seit ihrer Schulzeit am dortigen Gymnasium und sammelte später umfangreiche sozialpädagogische Berufserfahrung. So engagierte sich die gelernte Raumausstatterin unter anderem in einer Wolfratshauser Unterkunft für unbegleitete Flüchtlinge und half Mittelschülern beim Berufseinstieg. Seit September ist sie 27 Stunden für das Projekt „Integration aktiv“ sowie fünf Stunden für das Quartiersmanagement am Johannisplatz zuständig.

Unterstützung erfährt die ehemalige Wolfratshauser Grünen-Stadträtin von Christian Lotz, Sandra Mader, Lidwina Schöffmann und Rudi Mühlhans. „Momentan arbeiten wir gerade an der Erstellung eines Stadtplans für Neuankömmlinge“, verriet Sandra Mader. Darauf sollen die wichtigsten Anlaufstellen für Neubürger markiert werden. Dazu gehören laut TVJA-Geschäftsführer Mühlhans zum Beispiel das Rathaus oder die AWO-Integrationsberatung, aber auch Spielplätze und soziale Treffpunkte. „Das ist eine große Herausforderung, zumal der Plan mehrsprachig verfasst werden soll.“

Quartiersbüro hat sich bewährt

Bewährt hat sich bereits das neue Quartiersbüro, das in einem ehemaligen Getränkemarkt am Steiner Ring eingerichtet wurde. „Vor allem unser offener Bücherschrank wird super angenommen“, berichtete Mader. Zudem sollen dort demnächst ein Adventskranzbinden sowie eine Veranstaltung am bundesweiten Vorlesetag (17. November) stattfinden. Mit großer Vorfreude sieht der Trägerverein auch den Weihnachtsmärkten in Stein sowie am Neuen Platz entgegen.

Wer die Protagonisten des Trägervereins kennen lernen will, hat dazu am Donnerstag, 23. November, von 18 bis 19.30 Uhr Gelegenheit. Dann findet in der Mensa der Karl-Lederer-Schule das mittlerweile neunte Integrationsforum statt. Dass der vom TVJA betriebene Aufwand nötiger denn je ist, unterstrich Mühlhans: „Integration war immer ein Thema in Geretsried und wird es auch in Zukunft sein.“

Peter Herrmann

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