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Der Zeitplan für das geplante interkommunale Hallenbad in Geretsried bleibt bestehen.

Millionenprojekt im Landkreis

Interkommunales Hallenbad: Geretsried hält an Zeitplan fest

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Die Planungen für das interkommunale Hallenbad in Geretsried schreiten voran. Noch dieses Jahres soll laut Bürgermeister Michael Müller einiges geschehen.

Geretsried– Der Zeitplan für das geplante interkommunale Hallenbad in Geretsried bleibt bestehen. „Wir haben die Zweckvereinbarungen nochmals überarbeitet und wollen sie den anderen Kommunen nach der Sommerpause vorlegen“, sagt Bürgermeister Michael Müller auf Nachfrage. Sie musste gründlich juristisch geprüft werden.

Parallel dazu werde der Entwurf des Architekten, der aus dem Jahr 2013 stammt, überarbeitet. Wie berichtet haben sich die Pläne geändert. Die Sauna, die in einem zweiten Schritt als Erweiterungsbau größer als bisher gedacht ausfallen soll, will die Stadt von einem privaten Investor betreiben lassen. Von der Änderung hängen Statik, Architektur und Haustechnik ab, sagt Müller.

Überarbeiteten Pläne werden im Oktober vorgestellt

„Die überarbeiteten Pläne und eine neue Kostenberechnung sollen im Oktober dem Stadtrat vorgestellt werden, damit Baubeschuss und Vergabe erfolgen können“, sagt Müller. Die Stadt möchte im Februar kommenden Jahres die nötigen Baumfällarbeiten durchführen. Der Baubeginn ist für April vorgesehen. „Ende 2019, Anfang 2020 soll das Hallenbad fertiggestellt sein“, so der Bürgermeister.

Das neue Hallenbad soll ein 25 Meter langes Wettkampfbecken bieten, das dank eines Teilhubbodens flexibel nutzbar ist. Dazu kommen ein Sprungbecken mit Ein- und Drei-Meter-Brett, ein Lehrschwimmbecken und ein Planschbecken. Die Kosten werden auf mindestens 11,9 Millionen Euro geschätzt. 4,2 Millionen davon steuert der Freistaat bei. 6,9 Millionen Euro zahlt die Stadt Geretsried. Die restlichen 800.000 Euro teilen sich der Landkreis und die beteiligten Kommunen. Der Bauausschuss hatte Ende Mai der vorgesehenen Tektur zugestimmt.

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