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Mit dem Bau des interkommunalen Hallenbads könnte im Frühjahr 2018 begonnen werden.

Interkommunales Hallenbad 

Geretsried verfolgt die große Lösung

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Geretsried – Von Seiten des Geretsrieder Stadtrats war alles gesagt. Nachdem sich die Kollegen in Wolfratshausen nun doch entschieden haben, sich an der Finanzierung des Betriebskostendefizits zu beteiligen, wird nun wieder der Bau des großen interkommunalen Hallenbads verfolgt. 

Einstimmig beauftragte das Gremium am Dienstagabend die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt eine Vereinbarung auszuarbeiten, in der sowohl die Leistung der Investitionskosten- als auch der Betriebskostenanteile sowie die Nutzungsgebühren geregelt sind. Sobald das Papier vorliegt, dürfen die Stadtratsfraktionen noch einmal drüberschauen, bevor es zur Beschlussfassung an die beteiligen Kommunen geht.

Parallel dazu muss die Baukostenberechnung für das interkommunale Hallenbad aktualisiert werden. Laut Bürgermeister Michael Müller stammen die letzten Zahlen aus dem Jahr 2013. Demnach belaufen sich die Investitionskosten für das Bad auf 11,9 Millionen Euro. 4,2 Millionen werden durch einen staatlichen Zuschuss gedeckt. 6,9 Millionen übernimmt Geretsried. 800 000 Euro teilen sich der Landkreis und die übrigen Kommunen. Für die zusätzlich geplante Sauna will die Stadt einen privaten Investor suchen.

Wenn alle Aufträge erledigt sind, könnte „der finale Baubeschluss“ erfolgen. Laut Müller ist für 2017 vorgesehen, die Planung zum Abschluss zu bringen und den Bauplatz herzurichten. Im Herbst oder spätestens im Frühjahr 2018 soll das Grundstück neben dem Schulzentrum an der Adalbert-Stifter-Straße gerodet werden. Die Ausschreibung der Bauarbeiten würde über den Winter erfolgen, so dass der Spatenstich 2018 erfolgen könnte. Eröffnung wäre dann im Jahr 2020. 

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