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Anfang 2020 soll das interkommunale Hallenbad seine Pforten öffnen.  

Interkommunales Hallenbad

Partnerkommunen bekommen Post

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Die Vereinbarung für das interkommunale Hallenbad ist noch nicht raus – das soll laut Stadt aber nun „zeitnah – spätestens Anfang Januar“ passieren. Der Geretsrieder Stadtrat hat den Bau eines neuen Gebäudes am Schulzentrum wie berichtet Ende Oktober auf den Weg gebracht. Nun müssen die Partnerkommunen erneut darüber entscheiden.

Geretsried – Nach dem Beschluss seien die letzten Details der Vereinbarung zusammen mit dem Landratsamt ausgearbeitet worden, erklärt Pressereferent Thomas Loibl. Bis spätestens Anfang Januar solle die Vereinbarung an die Partnerkommunen verschickt werden. „Wir rechnen hier mit relativ zeitnahen Rückmeldungen der Beteiligten, da sie alle im Grundsatz ja bereits entschieden haben“, so Loibl. Wann die Vereinbarung von ihnen behandelt werde, sei aber „natürlich alleine Sache der jeweilige Kommune“.

Dementsprechend lasse der aktuelle Zeitplan durchaus noch Spielraum. Die Waldfläche an der Adalbert-Stifter-Straße, wo das künftige Hallenbad stehen soll, will die Stadt ab Februar 2018 roden. Gleichzeitig sollen die notwendigen Arbeiten ausgeschrieben werden, um je nach Witterung im März/April mit dem Bau beginnen zu können. „Nach 16 bis 20 Monaten Bauzeit könnte das interkommunale Hallenbad dann Anfang 2020 in Betrieb gehen“, sagt Loibl.

Das Projekt beschäftigt Geretsried schon lange. 2010 hatte sich der Stadtrat erstmals für einen Neubau ausgesprochen. Im Jahr darauf brachte Landrat Josef Niedermaier die Idee eines interkommunalen Hallenbads für den Nordlandkreis ins Spiel, da auch eine Sanierung des Bads in Ascholding nicht finanzierbar schien. Als letzte Kommune sprach sich schließlich Ende 2016 Wolfratshausen für eine Beteiligung aus, nachdem in einem zweiten Bürgerbegehren gut 4500 Männer und Frauen dafür gestimmt hatten.

Ein Jahr später hat der Geretsrieder Rat nun einstimmig den Baubeschluss für das interkommunale Hallenbad gefasst: Für 15,3 Millionen Euro brutto sollen Sport-, Sprung-, Lehrschwimm- und Kinderplanschbecken entstehen. Die Vereinbarung sei parallel zur politischen Entscheidungsfindung aufgesetzt worden, so Loibl. Durch die zwischenzeitige Kostenanpassung sei aber eine Überarbeitung nötig gewesen. Zudem musste während des Prozesses ein neuer Projektsteuerer gefunden werden. Nun aber steht die Stadt in den Startlöchern. Der Ball liegt im neuen Jahr bei den beteiligten Kommunen.

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