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Außer Gefecht: Christian Lautenbacher (Mi.) steht dem TuS Geretsried momentan verletzungsbedingt um Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga nicht zur Verfügung. 

Geretsried

„Ismaning war abgezockter“

Fußball - Christian Lautenbacher, verletzter Mittelfeldspieler des TuS Geretsried, über die Bilanz nach der Winterpause und die Chancen auf den Klassenerhalt in der Landesliga.

In der vierten Begegnung nach der Winterpause haben die Landesliga-Fußballer des TuS Geretsried beim ehemaligen Regionalligisten FC Ismaning (1:2) ihre erste Niederlage nach der Winterpause kassiert. Verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte Christian Lautenbacher, der früher im Nachwuchs des FC Bayern München und des FC Starnberg gespielt hat und seit der B-Jugend für den TuS im zentralen Mittelfeld die Fäden zieht. Mit dem 20-Jährigen in Benediktbeuern wohnenden Mechatroniker für Klima- und Kältetechnik sprach nach dem Match unser Mitarbeiter Eduard Hien.

Herr Lautenbacher, verletzungsbedingt auf der Ersatzbank zuschauen zu müssen, das ist für einen Fußballer immer bitter. Was fehlt Ihnen genau?

Ich habe seit einiger Zeit große Schmerzen im linken Sprunggelenk. Diese Woche soll eine Diagnose beim Arzt genaueren Aufschluss über die Verletzung geben.

Wie beurteilen Sie die Partie Ihrer Kameraden beim FC Ismaning, immerhin Bayernliga-Meister von 2011?

Die erste Halbzeit war ganz ordentlich. Da wäre für uns mehr drin gewesen als nur der Pfostenschuss von Sebastian Schrills. Trotzdem hat sich schon einige Male die individuelle Klasse von Ismaning angedeutet.

Warum hat es nach der 1:0-Führung von Michael Bachhuber für den TuS nicht gereicht, um zumindest einen Punkt vom Landesliga-Spitzenklub zu entführen?

Wir haben nach dem Führungstreffer ein bisserl nachgelassen und haben zum Beispiel nicht mehr so viel Druck entwickelt. Ismaning dagegen hat mehr Aufwand betrieben und war am Ende einfach auch die abgezocktere Mannschaft.

Wie macht sich nach der Winterpause das Trainingslager in Spanien bemerkbar?

Das Trainingslager hat viel gebracht. Ich denke, es hat allen Spielern gut getan und die Mannschaft in Form gebracht.

Als Aufsteiger hat der TuS nach der Winterpause jetzt sieben Zähler aus vier Partien geholt (zehn Punkte nach dem 2:1-Sieg in Holzkirchen am Ostermontag, Anm. d. Red.). War da mehr drin?

Ich glaube, das ist eine gute Ausbeute. Gerade wenn man in der Tabelle hinten drin steht. Vor allem das Match gegen den Dritten Hallbergmoos mit dem 3:0-Sieg war schon eine große Leistung. Das waren drei Punkte, die nicht unbedingt einkalkuliert waren.

Wo sehen Sie Geretsried in der Tabelle nach dem letzten Spieltag?

Wir haben uns gut weiterentwickelt. Ich denke, dass wir am Saisonende in der Tabelle über dem Strich stehen und mit Abstieg oder Relegation nichts zu tun haben werden.

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