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Einsatz in Amberg fraglich: ESC-Stürmer Daniel Bursch hat sich am Knie verletzt. 

Eishockey

„Das ist keine Laufkundschaft“

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ESC-Trainer Sebastian Wanner warnt seine Schützlinge vor dem schweren Match am Sonntag beim Landesliga-Spitzenreiter Amberg, das die Geretsrieder River Rats unbedingt gewinnen wollen.

Geretsried – Sechs Jahre sind vergangen, seit Sebastian Wanners letztem Engagement als Trainer des Geretsrieder Eishockeyteams. Nach der Landesliga-Saison 2012/13 hatten sich Verein und Coach nach dreijähriger Tätigkeit in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. „Es ist Zeit für etwas Neues“, sagte der damals 36-Jährige, der anschließend bei den Germering Wanderers und den Junioren von Redbull München arbeitete. Von der aktuellen Mannschaft der River Rats kennt Wanner noch eine ganze Reihe von Spielern, hat mit Kapitän Martin Köhler, Florian Lechner, Klaus Berger Nino Poch und Benedikt May sogar noch zusammen auf dem Eis gestanden. Bei den ersten Einheiten in dieser Woche war der Nachfolger des entlassenen Ludwig Andrä dennoch einigermaßen beeindruckt: „Die Mannschaften hat einen gewaltigen Sprung gemacht im Vergleich zu damals und sich in Bezug auf Tempo und Technik enorm verbessert. Da muss ich allen Trainerkollegen, die zwischenzeitlich hier gearbeitet haben, ein Kompliment machen.“

Auf Geschwindigkeit setzt Wanner auch in der Bayernliga-Abstiegsrunde: „Ich will, dass wir mit viel Tempo agieren und somit unsere Konkurrenten unter Druck setzen.“ Ein Rezept, mit dem die River Rats auch am Sonntag ab 18.30 Uhr beim ERSC Amberg zum Erfolg kommen wollen. Der Trainer sieht bei den Oberpfälzern ebenso wie beim Freitags-Gegner Haßfurt die Stärken in der Offensive. „Da müssen wir sie stoppen, und dafür habe ich einen entsprechenden Plan.“ Beim Spitzenreiter der Landesliga 1 sind die Tschechen Vaclav Benak (40) und Daniel Vlach sowie der Deutsch-Kanadier Dan Heilmann (45) die Schlüsselfiguren. Dazu kommen Topscorer Felix Köbele und der frühere Jugendnationalspieler und DEL-Akteur Bernhard Keil.

„Das ist keine Laufkundschaft“, warnt Wanner. Dennoch gebe es keinen Grund zur Panik: „Wir müssen nur auf uns selbst schauen, wir sind der Bayernligist.“ Noch dazu sieht er bei den Amberger, die die ersten beiden Partien in Dorfen (3:5) und gegen Buchloe (2:5) verloren haben, nur zwei wirklich gute Sturmreihen: „Da sind wir meines Erachtens ausgeglichener besetzt.“

Allerdings gibt es für den Sonntag noch ein paar Fragezeichen in der ESC-Aufstellung. Routinier Andi Dornbach wird krankheitsbedingt noch ausfallen; dafür sollte Verteidiger Dominic Fuchs wieder zur Verfügung stehen. Offen ist noch der Einsatz von Daniel Bursch, der sich im Training am Knie verletzt hat.

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