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Große Stücke hält ESC-Trainer Sebastian Wanner auf seine dritte Angriffsreihe um Michael Hölzl (blaues Trikot), die in den jüngsten Partien regelmäßig erfolgreich war. 

Eishockey

Jeder weiß, was zu tun ist

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Die Geretsrieder River Rats wollen im vorletzten Heimspiel gegen Vilshofen die nächsten Punkte für den Klassenerhalt einfahren.

Geretsried – Zwei positive Erkenntnisse brachte Sebastian Wanner vom Match beim ESC Vilshofen am vergangenen Sonntag mit. „Endlich einmal haben wir auswärts gewonnen – und dies auch noch bei schlechten Witterungsbedingungen“, berichtete der Coach des Geretsrieder Eishockeyteams von dem 7:2-Erfolg bei Schneetreiben im offenen Stadion der Niederbayern. Eigentlich hatte der 42-Jährige die River Rats für Einsätze in der Fremde mit einer anderen, defensiveren Taktik ausstatten wollen. „Aber die Jungs wollen nach vorne spielen, dann sollen sie das auch machen“, so Wanner nach Rücksprache mit seinen Schützlingen. Wichtig sei ihm vielmehr, „dass jeder weiß, was er zu tun hat und diese Aufgabe voll konzentriert erfüllt“.

Dies trifft insbesondere auf das Match an diesem Sonntag um 18 Uhr im Heinz-Schneider-Eisstadion zu: Es ist das vorletzte Heimspiel der River Rats in dieser Saison, und es geht erneut gegen Vilshofen. „Wir wissen jetzt, was dieser Gegner kann und auf wen wir aufpassen müssen“, stellt Wanner fest. Die Wölfe um ihren Spielertrainer Vladimir Gomow, die zuletzt gegen Dorfen eine 1:10-Schlappe kassierten, seien eher rustikal in der Spielanlage. Leistungsträger beim ESC neben Gomow sind die Abwehr-Oldies Jaroslav Koma und Philipp Weinzierl (früher Regensburg und Deggendorf) und die Stürmer Benjamin Franz und Andreas Toth. Weh getan hat den Vilshofenern der Abgang von Vater und Sohn Blaha – Milan senior und junior –, die sich kurz vor Beginn der Verzahnungsrunde überraschend dem TSV Trostberg angeschlossen haben.

Angesichts des eher übersichtlichen Wölfe-Kaders setzt Sebastian Wanner wiederum auf seine ausgeglichen besetzten Blöcke. „Wir haben zum Beispiel eine offensivstarke dritte Sturmreihe, die zuletzt einige Male den Ausschlag gegeben hat“, freut sich der Coach über das Engagement seiner Youngster wie Maximilian Hüsken, Michael Hölzl, Christian Heller und Dominik Meierl. Letzterer fehlte zuletzt grippebedingt, ebenso wie Routinier Florian Lechner und Torhüter Martin Morczinietz. „Ich habe die Trainingsintensität etwas gedrosselt, weil etliche Jungs erkältet waren. Aber jetzt sind wieder alle fit“, freut sich der 42-Jährige, der neben den Langzeitverletzten diesmal auf Nico Wischnewsky aus beruflichen Gründen verzichten muss.

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